Seit dem 16.01.2009 arbeitet Frau Vera Erasmy in Trägerschaft der Kinder- Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. als Quartiersmanagerin in Trier-Ehrang. Ihr Büro befindet sich im Ortskern von Ehrang in der Niederstraße 142.
Das Quartiersmanagement übernimmt als Vernetzungsstelle eine zentrale Aufgabe in der Weiterentwicklung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf. Im Rahmen des Bund-Länder-Programms "Soziale Stadt" kommt dem Quartiersmanagement, als Koordinator und als Vermittlungsinstanz vor Ort, eine wichtige strategische Aufgabe beim systematischen Aufbau selbsttragender und nachhaltig wirksamer personeller und materieller Strukturen zu. In seiner Funktion stellt das Quartiersmanagement eine ebenenübergreifende Instanz dar, bei der die Arbeit mit den Bewohnern vor Ort ebenso im Mittelpunkt steht wie die Bindegliedfunktion zwischen der Stadtteilebene und der städtischen Ebene. Quartiersmanagement soll initiieren, koordinieren, moderieren, informieren, organisieren und partizipieren. Örtliche Potentiale sollen aktiviert werden, ein Bürgerbewusstsein für den Stadtteil soll sich entwickeln können, selbsttragende Bewohnerorganisation sollen geschaffen werden ebenso wie stabile nachbarschaftliche soziale Netze.
In Ehrang arbeitet das Quartiersmanagement, als Koordinierungs-, Vernetzungs- und Kontaktstelle vor Ort und als Schnittstelle zwischen Bürgern und Stadtverwaltung, eng mit den Organen und Akteuren vor Ort zusammen. Dazu zählen Bürger, Vereine, Ortsbeirat, Pfarrgemeinde, Institutionen, Runder Tisch Jugendarbeit, Sanierungsbeirat, etc..
- Analyse vorhandener Problemlagen
- Aufbau Bewohnerbeteiligung (z.B. über Bewohnerkonferenzen)
- Zielführende Projekte initiieren (z.B. Angebote für Senioren, Jugendliche, Migranten, etc.)
- Öffentlichkeitsarbeit (z.B. Stadtteilzeitung)
- Permanenter Ansprechpartner vor Ort sein
- Weiterentwicklung vorhandener Netzwerke (z.B. Runder Tisch Jugendarbeit, Vereinsstrukturen)
- Stärkung und Weiterentwicklung des Bürgerhauses als Zentrum des Stadtteils
Quartiersmanagement Trier-Ehrang - Einblick in laufende Projekte und geplante Maßnahmen
Der Stadtteil Trier - Ehrang als Programmgebiet (www.ehrang.de)
Der Ortskern Trier-Ehrang wurde 1993 als Sanierungsgebiet ausgewiesen. Dieses umfasst im Wesentlichen den Altortbereich. Durch die Randlage in Konkurrenz zum Oberzentrum Trier und dem Unterzentrum Schweich verschärften sich die wirtschaftlichen, baulichen, und sozialen Probleme im Stadtteil, insbesondere im dicht besiedelten historischen Ortskern. Sanierungsziele im Einzelnen waren und sind unter anderem Verkehrsentlastung (Straßenausbau), Neubau Kindertagesstätte, Neugestaltung des ehem. Mühlengeländes, Modernisierung der Bausubstanz.
Im Sanierungsgebiet sind auch soziale Spannungen festzustellen. Indikatoren sind hier der Anteil an erzieherischen Hilfen im Stadtteil, Arbeitslosigkeit und Sozialhilfebezug. In diesem Kontext wurden in Ehrang bereits zahlreiche Maßnahmen verschiedener Träger durchgeführt, z.B. Vernetzung und Initiierung von Ideen im Rahmen des Projekts "Ehranger Brücke", der Einsatz einer Streetworkerin im Rahmen ihrer Zuständigkeit für 19 Trierer Ortsbezirke. Mit dem Bau des Bürgerhauses (Trägerschaft: Träger- und Förderverein Bürgerhaus Ehrang) im Ortskern sollten vorhandene Strukturen wie die Vereinskultur und der Jugendtreff Ehrang-Quint, stabilisiert und gefördert werden. Der Bau wurde neben der Städtebauförderung zusätzlich aus dem Programm "Soziale Stadt" gefördert. Im Zuge der Ausweitung des Programms "Soziale Stadt" und der Probleme im Sanierungsgebiet wurde die Förderung des Sanierungsgebiets Ortskern Trier-Ehrang ab 2003 insgesamt in dieses Förderprogramm überführt.
2006 wurde ein Sanierungsbeirat mit Vertretern des Ortbeirates, der Ehranger Ortsvereine und der Gewerbetreibenden eingerichtet.
Auf der Grundlage der vorhandenen und noch zu schaffenden Strukturen und Organisationsansätzen soll eine nachhaltige Vernetzung und Stabilisierung der Strukturen in Ehrang weiterentwickelt werden. Hier sollen insbesondere mit der Einrichtung eines Quartiersmanagements die notwendigen Impulse gesetzt werden, um langfristig tragfähige Strukturen zu schaffen.
Die Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt"
Mit der Bund-Länder-Programm "Förderung von Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf- die soziale Stadt" (kurz: "Soziale Stadt") ist 1999, als Reaktion auf veränderte ökonomische und soziale Rahmenbedingungen der Stadtentwicklung, ein Aktionsprogramm ins Leben gerufen worden, welches eine nachhaltige Entwicklung in Stadtteilen mit besonderen sozialen, wirtschaftlichen und städtebaulichen Problemen, sicherstellen soll. Ein zentraler Anspruch des Programms besteht darin, alle relevanten finanziellen, politischen und organisatorischen Ressourcen zu bündeln. Dabei erhebt die Gemeinschaftsinitiative den Anspruch, "Quartiersentwicklungsprozesse in Gang zu setzen, welche die sozialen Problemgebiete zu in die Stadt integrierten Stadtteilen mit positiver Zukunftsperspektive machen sollen". (aus: Leitfaden zur Ausgestaltung der Gemeinschaftsinitiative "Soziale Stadt", Stand 29. August 2005)
In Trier gibt es mit Trier-Ehrang (seit 1999), Trier-Nord (seit 2000) und Trier-West (seit 2003) insgesamt 3 Programmgebiete der Sozialen Stadt.
Vera Erasmy
- Niederstraße 142
- 54293 Trier
- Tel.: 0651 / 9923164
- Fax: 0651 / 9923163
- Mail: vera.erasmy palais-ev.de
- Bürozeiten 2011
- dienstags von 10:00 – 12:00 Uhr
- alle zwei Wochen (ungerade Wochen) donnerstags von 16:00 - 18:00 Uhr
- und nach Vereinbarung
- Bürozeiten ab Januar 2012:
- dienstags von 10:00 bis 12:00 Uhr
- jeden 3. Mittwoch im Monat von 17:00 bis 18:30 Uhr
- sowie nach Vereinbarung
18.01.12 - dm-Aktion »Ideen-Initiative-Zukunft«
dm-Aktion »Ideen-Initiative-Zukunft« & das »Themenblatt für Alleinerziehende von Alleinerziehenden« des Palais e.V.
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11.01.12 - »Die Ferienangebote 2012« im Palais e.V.
Auch in diesem Jahr finden im Palais e.V. wieder zahlreiche Ferienaktionen und Angebote statt.
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25.10.11 - Palais e.V. erhält den »Deichmann-Förder...
Arbeitsministerin Malu Dreyer ehrt den Palais e.V. für sein Engagement
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Mediation für Paare und Familien
Ein Modellangebot der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. im Rahmen des Mehrgenerationenhaus Trier
