Jahrgang 2016

TV vom 16.11.2016

Ein Wunschzettel voller Notwendigkeiten für Schule und Freizeit
Alle Jahre wieder stellen Mitarbeiter der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais in Trier einen Wunschzettel zusammen. Geodreieck, Schulhefte oder ein Fußball sind etwa darauf zu lesen. TV-Leserinnen und -Leser können mithelfen, damit jedes Kind für Schule und Freizeit angemessen ausgestattet ist.
Trier. Es ist in Deutschland nicht selbstverständlich, dass Eltern problemlos den Geldbeutel zücken können, wenn das Kind ein neues Geodreieck oder ein Schulheft benötigt. Eine anstehende Klassenfahrt kann Familien finanziell sogar in die Bredouille bringen. Statistiken zeigen, dass fast jeder fünfte Minderjährige in Armut lebt oder die Familie armutsgefährdet ist. Besonders betroffen sind Alleinerziehende. In der Region Trier lag die sogenannte Armutsgefährdungszone vor zwei Jahren bei 13,4 Prozent (Sonderauswertung Mikrozensus 2014), mehr als 5000 Kinder unter 15 Jahren lebten von Sozialleistungen.
Aber selbst für Familien, die nicht in Armut leben oder davon betroffen sind, sind die Anschaffungen von Lernutensilien oder einem bescheidenen Herzenswunsch wie einem Fußball manchmal schon herausfordernd. "Ein Geodreieck, Klassenarbeitsheft, Kartenspiel oder Fußball kosten nicht viel, manchmal ist aber selbst das nicht machbar", sagt Palais-Sprecher Christian Botzet. Denn wenn mal wieder alles zusammenkomme, jedes Kind etwas Neues für die Schule brauche oder die Klassenfahrt anstehe, müsse in vielen "unserer" Familien gerechnet werden. "Das ist eine große Belastung für Kinder und Eltern", sagt Botzet.
Dabei sollten sich die Kinder doch auf die Schule konzentrieren und möglichst unbeschwert ihre Freizeit genießen können. Deshalb haben die Palais-Mitarbeiter nach der überwältigenden Resonanz der letzten Jahre, wie sie sagen, noch einmal einen Wunschzettel zusammengestellt, mit Dingen, die am dringendsten gebraucht werden - fürs Lernen, für den Spaß und die Entspannung. TV-Leserinnen und -Leser können das Projekt "Kleine Dinge, große Wirkung" unter der Projektnummer 49806 unterstützen. "Anderen das Leben etwas leichter machen und Kinderaugen zum Strahlen bringen, das geht ganz einfach", sagt Botzet. Jede Spende zähle. Mit kleinen Beiträgen könne eine große Wirkung erzielt werden. Das gelte besonders, weil derzeit alle Online-Spenden bis 200 Euro verdoppelt werden.

TV vom 29.10.2016

Berührende Irrfahrt - Antiker Stoff, brandaktuell: Umjubelte Uraufführung von "Odyssee.16" in Trier
Trier. Er ist der berühmteste Flüchtende der Welt: Odysseus. Vor mehr als 2600 Jahren geschrieben, hat Homers "Odyssee" nichts an Aktualität verloren. Auch heute sind Menschen auf der Flucht, suchen eine neue oder wollen zurück in die alte Heimat. Stefan Bastians verleiht ihnen im bejubelten Musiktheater-Projekt "Odyssee.16" für die Tufa in Trier eine Stimme, webt ihre Geschichte ein in die der antiken Sage.
Regisseur Ali Sheikhmous und sein Assistent Anas Khaled inszenieren die "Odyssee". Szenen des Schauspiels verschmelzen mit der Realität. Erinnern sie an ihre Flucht, an die Schleuser, die überfüllten Boote. "Ich habe Poseidon auf der Flucht im Meer getroffen", sagt Sheikhmous. "Ich habe sein Gesicht vor mir gesehen, seine Stimme gehört, seine nassen Arme gefühlt."
Die Texte, die Bastians - zusammen mit Omar Abouhamdan – geschrieben hat, machen betroffen. Malen Bilder, wie den Schlüssel, den Khaled um den Hals trägt – die letzte Verbindung zu seinem Zuhause. Verdeutlichen die Tragödien, die sich weltweit – fern von Europa – abspielen. Unvorstellbares Leid. Sichtbar in Videosequenzen von Krieg, Gewalt, Flucht. Hörbar in den Melodien, die Saif Al-Khayyat komponiert und arrangiert hat. Dazu bedient er sich europäischer und arabischer Werke, etwa von Händel, Purcell und Mohamad Flefil, mischt in seinen eigenen Stücken Musikstile seiner alten und neuen Heimat.
Mühelos und ausdrucksstark meistern Susanne Ekberg (Athene) und Nadine Woog (Kalypso) beide Genres. Auch Jazz- und Popchor und Klangvolk (Leitung Thomas Rieff) beherrschen die die teils schwierigen, weil ungewohnten orientalischen Klänge. Einzig die Musiker (Dirigat: Julia Neumann) zeigen leichte Unsicherheiten, übertönen in wenigen Szenen die Akteure.
70 Akteure im Zirkuszelt
An der Akustik liegt es nicht. Das Zirkuszelt im Trierer Palastgarten eignet sich gut als Spielstätte, kommen doch die Stimmen klar und deutlich rüber. Und es unterstreicht das Flüchtige, das Temporäre. Genauso wie das allgegenwärtige Segelschiff, das sich die Flüchtlinge auf der Bühne selbst zusammenbauen. Dazu tönen aus Orchester und Chor quietschende, klackernde, schnalzende, ächzende Geräusche.
Insgesamt wirken rund 70 Akteure mit, darunter der elfköpfige Bürgerchor, der die Nebenrollen und die Statisterie überzeugend übernimmt. Auch die Flüchtlinge, die in einem Projekt von Jobcenter und Palais e.V. das Bühnenbild, sämtliche Masken und die beeindruckenden Großfiguren bis hin zum Schiff (Entwürfe Onur Eker) gefertigt haben (der TV berichtete), spielen mit. Sie zu beschreiben, reicht der Platz hier nicht: Man muss sie sich ansehen. Voll gepackt mit Tönen, Gesängen, Requisiten, und Bildern ist Bastians Inszenierung. Aber nicht übervoll wie das Boot, auf dem die Geflüchteten keinen Platz mehr finden.
Zurück zum Stück im Stück: Odysseus durchlebt seine Irrfahrt. Eine Paraderolle für Tim Olrik Stöneberg. Der Schauspieler, der bis 2015 Ensemblemitglied am Trierer Theater war, spielt eindrucksvoll einen zweifelnden Helden, mal kämpferisch, mal empfindsam. Ein Mann, der sich von den Sirenen bezirzen und von einer verführerischen Kalypso betören lässt. Ein Mann, den weder Polyphem noch Skylla aufhalten können.
Penelope (Friederike Majerczyk) ist gefangen im Netz ihrer aristokratischen Freier – entlarvt durch die Schweinemasken – die von allen Seiten an ihr zerren. Im weißen Kleid, wie zur Hochzeit herausgeputzt, windet sie sich in ihren Fesseln – hauchzart, aus Netz und Spitzen – und doch erstaunlich fest. Majerczyk zeigt sich in ihrer Rolle höchst wandelbar. Ihre Verzweiflung, ihre Zerrissenheit sind deutlich spürbar, ihre Stimme voller Sehnsucht. Und dann wieder gibt sie sich verrucht; williges Fleisch für die Freier. Doch noch immer hofft Penelope auf die Rückkehr ihres Gatten, dargestellt durch das grüne Kleid, das sie sich überstreift – Stephan Vanecek hat die Kostüme bildhaft gestaltet. Als Telemachos macht er sich auf die Suche nach seinem Vater, den er nur aus Geschichten kennt. Überragend: Saeed Hani als Odysseus‘ Hund Argos. Ob er sich an Stöneberg schmiegt oder mit ihm herumtobt – jede Bewegung des Tänzers erinnert an einen treuen Vierbeiner. Stark auch die Szene, in der Khaled über die Wichtigkeit eines Passes sinniert: "Er wird anerkannt, wenn er gut ist." Der Mensch könne noch so gut sein, ohne anerkannt zu werden. Und die, in der Sheikhmous und Khaled Zitate berühmter Flüchtlinge wie Berthold Brecht, Carl Zuckmayer und Béla Bartók vorlesen.
Die beiden syrischen Laiendarsteller sind die Überraschung des Abends. So locker sie sich als Regisseure geben, so ausdrucksstark die Passagen, in denen sie ihre eigene Flucht spielen. Da gehört viel Mut dazu, ebenso wie zum Auftritt in einer Sprache, die sie nicht perfekt beherrschen - Hut ab! Die Kernfrage des Stücks stellt Khaled, wenn er über seine zerstörte Heimat sinniert: "Werden wir uns als Fremde fühlen, wenn eine Heimkehr möglich wäre?" Eine Frage, die sich schon der antike Odysseus gestellt hat.

TV vom 10.05.2016

Wenn Minijobs zur Armutsfalle werden
Trier. Die Gefahr, in die Armut zu rutschen, hat in den vergangenen zehn Jahren zugenommen. Die Steigerung der sogenannten Armutsgefährdungsquote um etwa fünf Prozent sieht der Deutsche Gewerkschaftsbund vor allem als Folge der Ausweitung des Niedriglohnsektors.
„Insbesondere bei Geringqualifizierten und Berufseinsteigern hat das zu teils massiven Lohnverlusten geführt“, sagt DGB-Sekretär James Marsh. Inzwischen sei aber auch mehr als jeder fünfte Rentner in Rheinland-Pfalz von Armut betroffen oder bedroht. „Kinder bleiben ein Hauptarmutsrisiko, vor allem für Alleinstehende.“
Generell haben Frauen auch in klassischen Familien ein höheres Armutsrisko als Männer, weil sie häufiger den Erziehungspart übernehmen und in der Folge deutlich geringere Rentenleistungen erhalten. Denn oft geben sie sich mit einem Minijob zufrieden, wenn die Kinder groß sind. Fällt dann der Ehemann überraschend weg, reicht das eigene Geld nicht für das tägliche Leben. Angelika Winter, Frauenbeauftragte der Stadt Trier, spricht deshalb von einer Armutsfalle. „Eine geringfügige Beschäftigung als einzige Einkommensquelle ist niemals gut.“
Der Palais e.V. in Trier ist eine von vier Beratungsstellen im Land, die hilft, den beruflichen Wiedereinstieg zu finden. Genau das ist Thema am Dienstag, 7. Juni, 11 Uhr, im Perspektivencafé (siehe Extra).
Extra
"Neue Chancen" nennt sich die Beratungsstelle zum beruflichen Wiedereinstieg beim Palais e.V. in Trier, Christophstraße 1. Frauen und Männer aus Trier und den vier Kreisen der Region werden dort individuell beraten. Das Angebot wird vom Land und dem Europäischen Sozialfonds finanziert. Es ist kostenlos für die Teilnehmer, die auch nicht bei der Arbeitsagentur gemeldet sein müssen. r.n.
Telefon 0651/41061, E-Mail: Neue-Chancen    palais-ev.de

Rathaus Zeitung vom 15.03.2016

Erfolgreicher Start
Trier. Um Jugendliche und junge Erwachsene zu unterstützen, die beim Übergang von der Schule in den Beruf zu scheitern drohen, läuft in Trier als einer von rund 180 Modellkommunen seit 1. Juni 2015 das Förderprogramm „Jugend stärken im Quartier“. Im ersten halben Jahr haben sich an dem Projekt in Trier-Nord, und -West sowie in Ehrang 59 Jugendliche beteiligt. Damit ist eine erste Zielvorgabe erreicht. Im Januar wurde das Programm auf Mariahof ausgeweitet.
Der Stadtrat hatte sich im März 2015 einstimmig für die städtische Beteiligung an dem Programm des Bundes und des Europäischen Sozialfonds ausgesprochen, das einen Beitrag zur Überwindung sozialer Benachteiligungen leisten soll. Wie Koordinatorin Petra Walden vom Jugendamt im Jugendhilfeausschuss weiter berichtete, läuft es bis Ende 2018 und richtet sich an junge Menschen zwischen zwölf und 26 Jahren, die von Programmen der beruflichen Bildung und der Grundsicherung für Arbeitssuchende nicht erreicht werden. Hierzu zählen zum Beispiel junge Menschen, die die Schule verweigern, Schulabbrecher sowie neuzugewanderte Personen mit einem besonderen Integrationsbedarf. Gründe für das Scheitern können schwierige familiäre Rahmenbedingungen, Integrationsdefizite sowie psychische Auffälligkeiten sein.
Zu den inhaltlichen Bausteinen, die schwerpunktmäßig in den Programmgebieten der Sozialen Stadt (Nord, Ehrang und West) sowie in Mariahof umgesetzt werden, gehören Case Management und Beratung/Clearing. Hierbei gibt es eine Zusammenarbeit mit den freien Trägern Bürgerservice GmbH, Palais e.V. und Bürgerhaus Trier-Nord.
Im Rahmen des Case Managements geht es um eine intensive und langfristige sozialpädagogische Einzelfallarbeit und Begleitung der jungen Erwachsenen über bestimme Lebens- und Entwicklungsabschnitte. Beim Clearing erhalten Jugendliche durch ein erstes Beratungsangebot die Möglichkeit, sich zu orientieren, welche Ausbildungs- oder Berufsentscheidung für sie die richtige ist. Bei Schwierigkeiten in Schule und Ausbildung wird gemeinsam in Erfahrung gebracht, wo genau die Probleme liegen und welche Lösungsmöglichkeiten in Frage kommen. Bei Bedarf ist eine Vermittlung in intensivere Unterstützungsangebote möglich.
Um das vor zwei Monaten auch in Mariahof gestartete Programm unter den Jugendlichen bekannter zu machen, findet am heutigen Dienstag, 15. März, 17 Uhr, ein Tischtennisturnier im Jugendtreff statt. Gastgeber ist der freie Träger Palais e. V., der in diesem Stadtteil der Partner bei der Umsetzung des Programms ist. Dazu sind alle Kinder und Jugendlichen aus dem umliegenden Wohngebiet eingeladen. Neben dem sportlichen Aspekt sind das gegenseitige Kennenlernen sowie die Vorstellung der Ansprechpartner des Palais e.V. Ziel der Veranstaltung in Mariahof.
Für die anderen beteiligten Stadtteile legte das Jugendamt nach fast acht Monaten im Ausschuss mehrere Statistiken vor. Daraus geht unter anderem hervor, dass in Ehrang der Anteil der Flüchtlinge unter den Teilnehmern mit 81 Prozent bislang besonders hoch war und dass in Trier-West besonders viele junge Frauen sich für das Angebot interessierten.
Das städtische Jugendamt hat eine Koordinationsstelle eingerichtet, um unter anderem die Schul- und die sonstige Jugendsozialarbeit sowie die neue Jugendberufsagentur einzubinden. Das Konzept von „Jugend stärken im Quartier“ stellt das Projektteam nach Aussage von Koordinatorin Walde vor einige Herausforderungen. Es sehe keinen Sanktionsdruck vor. Damit gebe es eine Abhängigkeit von der Motivation und Verlässlichkeit der Jugendlichen.

TV vom 29.02.2016

Hand in Hand für elternlose Flüchtlinge
Jugendhilfezentrum Helenenberg und Palais e.V. eröffnen gemeinsames Kompetenzzentrum
Trier. Wenn minderjährige Flüchtlinge ohne Verwandtschaft nach Deutschland kommen, stellt das die Kommunen vor eine besondere Herausforderung. In Trier arbeitet der Palais e.V. nun mit dem Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg zusammen. Im Trierer Gartenfeld eröffneten die beiden Träger ein gemeinsames Kompetenzzentrum, in das im Sommer auch bis zu 18 Jugendliche einziehen könnten.
Trier. Mehr als 250 minderjährige Flüchtlinge leben zurzeit ohne Verwandtschaft in Trier. Viele haben ihre Eltern auf der Flucht verloren oder wurden aus Geldnöten alleine auf die Reise ins Unbekannte geschickt. In Deutschland stellen diese Kinder und Jugendliche die Behörden und freien Träger vor eine komplizierte Herausforderung. Die Jugendlichen haben einen besonderen Bedarf an Schulbildung und leben nicht in normalen Flüchtlingsunterkünften, sondern in betreuten Wohngruppen oder bei Gastfamilien.
Bevor die Jugendlichen die Schulbank drücken können, durchlaufen sie ein sogenanntes Clearing-Verfahren. Dort wird festgestellt, welche Erfahrungen der Jugendliche hat, wie sein Gesundheitszustand ist und was er selbst möchte.
Eine neue Stelle für das Clearing haben das Jugendhilfezentrum Don Bosco Helenenberg und der Trierer Verein Palais nun in der Gartenfeldstraße in Trier eröffnet. Neun Mitarbeiter sollen dort künftig die Anliegen junger Flüchtlinge aufnehmen, Angebote koordinieren und auch Anlaufstelle für Gastfamilien und Fragen aus der Bevölkerung sein. Carsten Lang, pädagogischer Leiter des Jugendhilfezentrums Don Bosco, schätzt die Lage in Trier als entspannt ein. Laut einer neuen Gesetzesregelung müsste Trier knapp 50 minderjährige unbegleitete Flüchtlinge aufnehmen. Damit leben zurzeit also etwa 200 Jugendliche mehr in Trier, als der Gesetzgeber verlangt. Das liegt vor allem an der alten Regelung. Die besagte nämlich, dass unbegleitete minderjährige Flüchtlinge dort betreut werden müssen, wo sie ankommen. Und das war wegen der Aufnahmeeinrichtung für Asylbegehrende (Afa) eben besonders oft in Trier. Dennoch mahnt Lang dazu, sich jetzt nicht auszuruhen. "Wir müssen weiter Wohnraum schaffen."
Einen Schritt in diese Richtung soll das neu geschaffene Kompetenzzentrum im Gartenfeld machen. Noch vermutlich bis Mitte des Jahres werden weitere Räume in dem ehemaligen Laden- und Bürokomplex renoviert. Sind die Arbeiten abgeschlossen, sollen dort zwei Wohngruppen mit je neun Jugendlichen einziehen.
Unter den Gästen bei der Eröffnung war auch Ortsvorsteher Dominik Heinrich. Und der kündigte gleich seine Unterstützung an. "Wir haben im Ortsbeirat noch Budget, das wir verteilen müssen."
Auf Heinrichs Frage, wie Bürger sich eventuell auch ehrenamtlich engagieren können, kann Carsten Lang keine konkrete Antwort geben. Ehrenamt bei Jugendlichen sei sehr aufwendig, sagt Lang. "Wir müssen jeden Helfer genau überprüfen." Die Gefahr sei einfach zu groß, dass sich jemand unter die Helfer mische, der etwas anderes als Flüchtlingshilfe im Sinn habe. Einen Wunsch hat Lang dann aber doch. "Pensionierte Lehrer können wir immer gebrauchen." Jeder Jugendliche bekomme ab dem ersten Tag in Trier eine Sprachförderung. Und das durchaus mit Erfolg. Knapp 60 Prozent der Jugendlichen, die an einem Berufsvorbereitungsjahr teilnehmen, gelinge innerhalb von 18 Monaten ein regulärer Hauptschulabschluss.

Aktuelles

»Hoch hinaus - Das Ferienspecial!«

Termine im Juli bis August 2017 im Waldseilgarten Trier.
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Hort offiziell eröffnet

40 neue Betreuungsplätze im Stadtteil Mariahof geschaffen.
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Beratungsstelle "Neue Chancen Trier"

Beratungsstelle Neue Chancen: Perspektivencafé am 07.06.2017
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»Flohmarkt des Jugendtreffs Südpol«

Samstag, 24. Juni 2017 (von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr) in Trier-Süd
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Wir suchen DICH!

Freier FSJ- bzw. BFD-Platz ab 01.08.17 zu vergeben!
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