Jahrgang 2010

Übersicht 2010

Trierischer Volksfreund vom 02.12.2010
Mobil-Machung für die Familien
(Benefizveranstaltung/Trierischer Volksfreund)
Trierischer Volksfreund vom 28.11.2010
Meine Hilfe zählt: Raus aus der alten Klapperkiste (Benefizveranstaltung/Trierischer Volksfreund)
Trierischer Volksfreund vom 26.11.2010
Unterstützung für Betriebe und Azubis (Berufshilfe/Azubi-Coach)
Trierischer Volksfreund vom 11.11.2010
Meine Hilfe zählt - auch auf der Bühne (Benefizveranstaltung/D.Bukowski)
Trierischer Volksfreund vom 30.09.2010
Kunst für graue Flure
(Xenosprojekt/Integration und Vielfalt)
Trierischer Volksfreund vom 08.09.2010
Zwei Stunden Computerspiele machen Kinder zappelig
(Benefizveranstaltung/TV-Schultelefon)
Trierischer Volksfreund vom 28.06.2010
Die zweite Chance genutzt
(Berufshilfe/HASA)
Trierischer Volksfreund
vom 15.04.2010
Trierer Skaterhalle Mietvertrag verlängert
(Berufshilfe/Projekt "X")
Trierischer Volksfreund vom 13.04.2010
Mehrgenerationenhaus ohne Existenzsorgen
(Berufshilfe)
Trierischer Volksfreund vom 22.03.2010
Generationenkochbuch vorgestellt
(Berufshilfe /Generationenkochbuch)
Trierischer Volksfreund vom 17.03.2010
Mit TAKTIK geht was
(Berufshilfe/TAKTIK)
Trierischer Volksfreund vom 15.03.2010
Skaten macht glücklich
(Projekt "X")
Internetportal hunderttausend.de vom 01.03.2010
Skaterhalle Trier: Vorerst kein Abriss
(Projekt "X")
Trierischer Volksfreund
vom 28.02.2010
Abenteuer in den Osterferien
(Erlebnispädagogik)
Trierischer Volksfreund vom 25.02.2010
Skaterhalle: Abriss sobald Gelände verkauft ist
(Projekt "X")
Trierischer Volksfreund vom 11.02.2010
Einbruch in Skaterhalle in Trier-West
(Projekt "X")
Rathauszeitung vom 02.02.2010
Projekt X vor ungewisser Zukunft
(Berufshilfe/Projekt "X"
Trierischer Volksfreund vom 28.01.2010
Jung und Alt an einem Kochtopf (Berufshilfe /Generationenkochbuch)
Trierischer Volksfreund vom 28.01.2010
Skater dürfen vorerst bleiben (Projekt "X")
Trierischer Volksfreund vom 14.01.2010
Messe zur beruflichen Orientierung (Berufshilfe/Projekt "WWK")



Trierischer Volksfreund vom 02.12.2010

Mobil-Machung für die Familien
Am Montag haben wir den TV-Lesern unser neues "Projekt der Woche" im Rahmen der Aktion "Meine Hilfe zählt" präsentiert. Heute stellen wir Palais e.V. vor, den Verein, der dahintersteht.
Was würden wir ohne den Palais e.V. machen? Diese Frage dürfte man sich im Trierer Rathaus ein übers andere Mal stellen. Wenn junge Leute Probleme beim Berufseinstieg haben, wenn Schul-Sozialarbeiter gebraucht werden, wenn ein Quartiersmanager für die Stadtteilentwicklung fehlt, wenn überforderte Familien zu Hause betreut werden müssen oder Eltern Erziehungsbeistand brauchen: Immer ist der rührige Verein zur Hand.
150 Kinder und ihre Familien werden betreut, für Jugendliche ab 16 gibt es betreutes Wohnen, Kinder mit Verhaltensproblemen lernen im Palais-Hochseilgarten oder auf gemeinsamen Touren, wie man schwierige Situationen meistert.
Seit 15 Jahren prägt der Palais e.V. die soziale Landschaft in Trier, längst nehmen auch die Landkreise Trier-Saarburg und Bernkastel-Wittlich seine Dienste in Anspruch. "Menschen stark machen fürs Leben" so definiert Geschäftsführer Reinhold Spitzley das Leitmotiv. "Ganzheitlich, professionell und kooperativ" will man dabei arbeiten.
Oft gleicht die Arbeit einer Gratwanderung - nicht nur im Umgang mit der Klientel, sondern auch bei der Finanzierung. Sozialarbeit wird von den Kommunen bezahlt oder über Bundes- und Landesprogramme. Also überall dort, wo derzeit der Pleitegeier umgeht.
Da werden dringend notwendige Anschaffungen schnell zum Drahtseilakt. Wie zum Beispiel der Kleinbus, mit dem die Mitarbeiter tagaus, tagein unterwegs sind und der nach 250.000 Kilometern den Geist aufzugeben droht. Das Geld reicht nicht für einen Ersatz, und so hoffen die Palais-Macher auf die Hilfe der TV-Leser. 14.000 Euro würde ein ordentlicher Gebrauchter kosten - eine Menge Geld, aber keine unlösbare Aufgabe, wenn viele mitziehen (Projekt-Nr. 4807).
Wer das Projekt näher kennenlernen und gleichzeitig starke Musik hören will, ist übrigens heute Abend beim CD-Präsentationskonzert von Daniel Bukowski im Cinemaxx an der richtigen Stelle.
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Trierischer Volksfreund vom 28.11.2011

Meine Hilfe zählt: Raus aus der alten Klapperkiste
Viele reden zurzeit über gesellschaftliche Integration, die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. praktiziert sie. Doch die Arbeit mit benachteiligten und förderungsbedürftigen Kindern und Jugendlichen aus der Region Trier leidet unter einem gravierenden Mangel bei der Ausstattung. Das Projekt der Woche bei "Meine Hilfe zählt" könnte Abhilfe schaffen.
Trier. Er hat ein ganz schön hartes Leben, der alte Herr. Schon früh am Morgen muss er sich auf den Weg machen, fährt zu Familien zwischen Bernkastel-Kues, Hermeskeil und Trier. Am Nachmittag sorgt er dafür, dass etliche Kinder zur richtigen Zeit bei der richtigen Freizeitgestaltung ankommen. Und wenn andere Ferien machen, dann wird es für ihn erst so richtig anstrengend - trotz der vielen Jahre, die er schon auf dem Buckel hat. Keine Angst, der alte Herr ist kein ausgebeuteter Senior. Nur ein neunsitziger Kleinbus mit 14 Jahren Dauereinsatz und 250 000 Kilometer Fahrleistung. Aber ohne ihn würde ein wichtiger Teil der Arbeit des Palais e.V. brachliegen. Zum Beispiel die Touren der Familienhilfe durch die ganze Region, die dafür sorgen, dass die Kinder von "Problemfamilien" zu Hause besucht werden. "Oft packen unsere Mitarbeiter die ganze Kinderschar in den Bus und fahren zu Arztterminen", erzählt Christian Botzet vom Palais e.V.
Nachmittags steht der Bus den pädagogischen Lernhilfegruppen zur Verfügung. Dorthin kommen Kinder mit Schul- oder Verhaltensschwierigkeiten - quer durch alle gesellschaftlichen Schichten. "Sie haben unterschiedliche Probleme, aber jeder hat sein Päckchen zu tragen", sagt Botzet. Dabei helfen freizeitpädagogische Aktivitäten: Man tobt sich in der Soccer-Halle aus, lernt im Hochseilgarten, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen, nutzt die Spielanlagen auf dem Petrisberg oder erkundet den Wald.
Ohne Kleinbus wäre das alles gar nicht zu realisieren. Ebenso wenig wie die Ferienangebote, deren Wahrnehmung auch Kindern möglich ist, deren Eltern sich keine Urlaubsfahrten leisten können. Der Schwarzwald, die Nordsee, die Ardèche: Das sind die beliebtesten Ziele.
Wenn nicht mitten in den steilen Ardèche-Serpentinen der alte Bus einfach schlappmacht. "Es war ein echtes Abenteuer, das Ding in einer französischen Werkstatt wieder flottzukriegen", erinnert sich Christian Botzet. Auf den ersten Blick eine durchaus lustige Geschichte. Aber der Spaß verfliegt, wenn man sich vor Augen hält, was mit einem nur noch bedingt verkehrstauglichen Bus alles passieren kann, wenn tagtäglich Kinder transportiert werden.
Aber das enge Budget des Palais e.V. lässt keine Neuanschaffung zu, auch wenn ein neuer Bus noch so nötig wäre. "Wir denken eher an einen guten Gebrauchten", korrigiert Botzet, "aber auch der kostet schnell 14 000 Euro".
Genau diese Summe haben die Macher vom Palais e.V. bei "Meine Hilfe zählt" eingestellt. Der erste Tausender ist schon da, aber da fehlt noch viel bis zum Traum-ziel. Man hofft, als "Projekt der Woche" (Projekt-Nr.: 4807) die TV-Leser überzeugen zu können. Und vielleicht findet sich ja auch ein Autohändler mit Herz, der bei der Suche hilft und beim Preis entgegenkommt.
Doch die Palais-Leute sind es gewohnt, sich nicht auf ihr Glück zu verlassen. Sie haben schon jede Menge Unterstützungsaktivitäten "eingetütet". So präsentiert der Konzer Musiker Daniel Bukowski am Donnerstag, 2. Dezember, seine neue CD "Best of" im Rahmen eines Konzertes im Cinemaxx-Kino, begleitet von großer Band-Besetzung. Mit jeder verkauften CD geht ein Obolus für den Buskauf an "Meine Hilfe zählt". Auch die im Vorverkauf befindlichen Tickets für das Benefizkonzert der Bundeswehr-Big Band am 4. April in der Europahalle kommen der Aktion zugute. Nicht zu vergessen: Am 14. Dezember organisieren Mitarbeiter und Jugendliche des Palais e.V. von 9 bis 18 Uhr einen Info-Stand mit winterlichen Leckereien in der Trierer Fußgängerzone, Ecke Simeonstraße/Margarethengässchen.
Wie spende ich? Per Banküberweisung: Empfänger betterplace.org, Kontonummer 53333, BLZ 51230800, Kreditinstitut Wirecard Bank. Im Verwendungszweck immer zuerst die vierstellige Projektnummer angeben. Dann - falls abweichend vom Kontoinhaber - den Namen des Spenders. Falls der Spender in der Zeitung veröffentlicht werden will, ein "X" eintragen. Wenn Spendenbescheinigung gewünscht, bitte Adresse angeben. Falls Ihr gewähltes Projekt bereits vor Buchung der Spende genügend Geld zur Realisierung hat, kommt der Beitrag anderen Projekten von "Meine Hilfe zählt" zugute.
Per Onlinespende: Unter volksfreund.de/meinehilfe das Projekt auswählen und auf den Spendenbutton klicken. Sie können genau aussuchen, welchem Bedarf Ihre Spende zugutekommen soll. Dann die abgefragten Daten eingeben (sie werden verschlüsselt übertragen und vertraulich behandelt).
Unsere Garantie: Jede Spende wird zu 100 Prozent an den Adressaten weitergeleitet. Der TV übernimmt die Transferkosten.
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Trierischer Volksfreund vom 26.11.2010

Unterstützung für Betriebe und Azubis
Vier Mitarbeiter des Jugendhilfevereins Palais e.V. unterstützen junge Menschen, die Probleme bei ihrer beruflichen Ausbildung haben, und die dazugehörigen Betriebe. Die Hilfe der Azubi-Coaches ist kostenlos.

Trier. (red) Nach langer Suche und einem anstrengenden und kostspieligen Bewerbungsmarathon hat Anna endlich eine Ausbildungsstelle in ihrem Traumberuf gefunden - und dann gibt es Probleme am Arbeitsplatz, weil sie den Anforderungen nicht gewachsen ist. Philipp hat auch eine Lehrstelle gefunden, aber ganz andere Schwierigkeiten: Er ist in der praktischen Arbeit top, aber in der Berufsschule und zu Hause gibt es Probleme, die sein Ausbildungsverhältnis belasten.
Für solche Fälle bietet die Berufshilfe des Trierer Jugendhilfevereins Palais Betrieben und Auszubildenden der Region die Hilfe eines Azubi-Coachs an. Dieser soll durch professionelle Begleitung vor allem vermeiden helfen, dass Ausbildungen abgebrochen werden. Die Unterstützung richtet sich nach dem Einzelfall: Von Beistand bei der Arbeit im Betrieb, im sozialen und familiären Kontext über vermittelnde Gespräche mit allen Beteiligten bis hin zu Hilfen im Schulischen - alles, was die Situation für alle Beteiligten verbessert.
Laut Palais e.V. zeigten die bisherigen Erfahrungen der insgesamt vier Azubi-Coachs, dass Betriebe entlastet werden und sich auf das Wesentliche - die fachliche Ausbildung junger Menschen - konzentrieren können. Die Auszubildenden wiederum werden stabilisiert und können somit (wieder) ihre Leistungen erbringen.
Kostenloses Angebot

Den Betrieben entstehen keine Kosten. Der Azubi-Coach ist Bestandteil des Projekts "Taktik - Treffpunkt für Aktivierung, Kommunikation, Training, Integration und Kultur", das vom Bundesministerium für Arbeit, dem Europäischen Sozialfonds, der Trierer Arge sowie der Stadt Trier selbst finanziert wird.

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Trierischer Volksfreund vom 11.11.2010

Meine Hilfe zählt - auch auf der Bühne
Fast schon zur Tradition der TV-Benefizaktionen gehört, dass sich Künstler in den Dienst der guten Sache stellen. In diesem Jahr machen Musiker den Auftakt – mit zwei Konzerten, die „Meine Hilfe zählt“ unterstützen.
„Best of”¦“-Alben gibt man normalerweise heraus, wenn man eine jahrelange Karriere hinter sich hat. Seine Debüt-CD „Best of“ zu nennen, zeugt von Selbstbewusstsein, gemischt mit einem Schuss Ironie. Was hat das mit „Meine Hilfe zählt“ zu tun? Jede Menge. Denn der Konzer Sänger, Komponist und Multi-Instrumentalist Daniel Bukowski präsentiert am 2.Dezember ebendiese CD in einem großen Konzert im Cinemaxx-Kino. Und mit jeder verkauften CD unterstützt Bukowski das Projekt „Ein Bus für die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe“ des Palais e.V. in Trier.
Diese Initiative gehört zu den Pilot-Projekten der TV-Aktion „Meine Hilfe zählt“. 14.000 Euro werden gebraucht, damit das alte Fahrzeug, das mehr als eine Viertelmillion Kilometer auf dem Buckel hat, gegen ein besseres getauscht werden kann. Ein ehrgeiziges Vorhaben. Wer es unterstützen will, kann unter Angabe der Projektnummer 4807 spenden.
Bei seinem Konzert, dem ersten im Cinemaxx-Kino seit zehn Jahren, wird Daniel Bukowski von einer vierköpfigen Band (Marc Barbian, Johannes Koster, Tobias Rössler, Claude Zeimes) unterstützt. Am 2. Dezember, 20 Uhr, ist es so weit. Ticketreservierung: 01805/24636299.
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Trierischer Volksfreund vom 30.09.2010

Kunst für graue Flure
Derzeit vollendet sich der Umzug des kompletten Vereins Palais in das Mehrgenerationenhaus am Balduinsbrunnen: Die neuen Bewohner wollen das graue Gebäude jetzt verschönern und rufen daher zum Kunstwettbewerb auf.
Trier [FG]

"Das ist ja im Moment noch etwas trist", urteilt Reinhold Spitzley über den Eingangsbereich des Mehrgenerationenhauses, und man kann dem Geschäftsführer des Vereins Palais nur recht geben.
Weder außen noch innen hat der graue Klotz aus den 20er Jahren das Zeug zu Deutschlands nächstem Topmodel: Die Fassade des sehr funktional gestalteten Zweckbaus ist mit einem wenig anheimelnden grauen Putz versehen, die Gänge und Flure versprühen denselben Charme wie das Wort "Reichsbahndirektion" - die hatte nämlich ursprünglich hier ihren Sitz. Danach befand sich ein Gericht in dem Gebäude, die Gestapo verfolgte und quälte hier im Nationalsozialismus.
Mit dem Nestwärme-Verein, der Ehrenamtsagentur oder dem Multikulturellen Zentrum ist inzwischen ein völlig anderer, schöpferischer Geist in das Gebäude geweht. Auch der Verein Palais ist nach und nach mit all seinen Abteilungen in das Gebäude gezogen - ein "offener Bereich" befindet sich etwa im Parterre. Speziell im ersten Stock möchten Spitzley und seine Mitarbeiter Farbe in die weiß-graue Ödnis der ehemaligen Amtsflure bringen: Daher startet das Palais einen Wettbewerb: Junge Menschen zwischen 15 und 25 Jahren sind aufgerufen, sich kreativ zu betätigen. Eingereicht werden können Werke wie Fotos, Zeichnungen, Malereien oder Collagen. Aber auch Dreidimensionales, also Skulpturen und Objekte, können an den Wänden befestigt werden. Selbst Graffiti sind theoretisch denkbar: "Schon aufgrund von Denkmalschutzbestimmungen können wir die Wände selbst zwar nicht bearbeiten", sagt Spitzley, aber eine Lösung, wie sie im offenen Bereich schon realisiert wurde, sei denkbar: Da wurde einfach auf eine große Holzplatte gesprüht, die dann an der Wand befestigt wurde.
Der Wettbewerb wird gefördert mit Mitteln aus dem Bundesprogramm "Xenos", welches das Ziel verfolgt, Demokratiebewusstsein und Toleranz zu stärken und Fremdenfeindlichkeit und Rassismus abzubauen. Darum sollen die eingereichten Ideen und Arbeiten sich mit dem Thema "Integration und Vielfalt" befassen, indem sie zum Beispiel "Begegnungen von Menschen unterschiedlichen Alters und unterschiedlicher Kulturen" darstellen, wie Spitzley ausführt. Wer zwar eine Idee hat, aber nicht genau weiß, wie er diese umsetzen soll, dem wird geholfen: Begleitend zum Wettbewerb findet in der Skaterhalle in der Aachener Straße ein Kunstkurs statt: Stefan Becker hilft mit seinem vielfältigen Know-how weiter, und das jeden Dienstag von 17.30 bis 19 Uhr.

  • Einsendeschluss ist der 18. Oktober. Die schönsten, aussagekräftigsten Werke werden am 29. Oktober prämiert. Einsendungen können geschickt werden an den Palais e.V., Christophstraße 1, 54290 Trier. Weitere Informationen bei Sandra Grau oder Jens Kaiser, Telefon 0651/41061, oder per E-Mail an info@palais-ev.de

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Trierischer Volksfreund vom 08.09.2010

Zwei Stunden Computerspiele machen Kinder zappelig
Heiße Drähte beim TV-Schultelefon: Was hilft gegen Mobbing? Was tun, wenn ein 15-Jähriger kaum etwas für die Schule macht? Drei Schulpsychologen gaben unseren Lesern zwei Stunden lang wertvolle Tipps.
Trier. (kat) Hier eine Auswahl an Fragen und Antworten.


Ich mache mir Sorgen um meine Enkelin. Sie ist in der achten Klasse und wird von Mitschülern dauernd gehänselt. Sie hat oft Kopfschmerzen, ihr ist oft übel, und in letzter Zeit spricht sie sogar vom Tod. Ihre Eltern meinen, sie müsse da durch.
Sonja Valerius, Schulpsychologin vom Auguste-Viktoria-Gymnasium und Beratungs- und Kompetenzzentrum für Hochbegabung CJD in Trier: "Ermutigen Sie Ihre Enkelin, Kontakt zu einer Schulsozialarbeiterin oder -psychologin oder zu einem Vertrauenslehrer aufzunehmen. Sie braucht Unterstützung! Da sie emotional sehr angeschlagen zu sein scheint und ihr Selbstwertgefühl durch die Hänseleien im Keller ist, würde eine therapeutische Maßnahme Sinn machen. Überlegen Sie mit ihrer Enkelin, was sie gut an sich leiden kann. Sie soll es aufschreiben und die Liste etwa über ihr Bett hängen und sie immer wieder ergänzen. Sinn der Liste: Sich klarzumachen, was man an sich mag, hilft den Selbstwert zu stärken. Die Eltern derjenigen, die mobben, anzusprechen, ist erst einmal nicht ratsam. Dadurch kann die Situation unkontrollierbar werden."

Unser 15-jähriger Sohn macht gerade mal das Nötigste für die Schule. Wie will er so sein Abi in zwei Jahren schaffen?
Jochen Fredrich, Psychologe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. in Trier: "Dieses Verhalten ist alterstypisch. Wichtig ist in solchen Phasen, dass Sie Ihrem Sohn zeigen, dass Ihnen nicht egal ist, was er für die Schule tut. Halten Sie Kontakt zu den Lehrern. Stellen Sie klare Bedingungen und lassen Sie je nach Einhalten oder Nichteinhalten Konsequenzen folgen.

Mein Enkel ist so zappelig, wenn er Hausaufgaben macht. Dabei lasse ich ihm nach der Schule Zeit, sich zu entspannen. Er darf zwei Stunden Nintendo spielen.
Jochen Fredrich, Psychologe, Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. in Trier: "Nach zwei Stunden Nintendo spielen ist ihr Enkel nicht mehr aufnahmefähig. Er hat dann den Kopf voll von dem Spiel. Machen Sie es umgekehrt: Nach dem Essen und Trinken kann Ihr Enkel Hausaufgaben machen und anschließend Nintendo spielen. Medien sollten nicht mehr als eine Stunde am Nachmittag konsumiert werden. Entspannend wirkt, mit dem Kind Gesellschaftsspiele zu spielen oder wenn man etwas gemeinsam liest."

Ich möchte, dass jemand mit meiner Tochter zusätzlich das Lesen übt. Mein Kind besucht eine Förderschule
Stefanie Schulze-König, Schulpsychologin am Pädagogischen Landesinstitut: "Wichtig ist die Zusammenarbeit mit der Lehrerin. Da Ihre Tochter eine Förderschule besucht, kann das Einleiten von weiteren Maßnahmen zur Überforderung und zu mehr Frust führen. Vor allem dann, wenn es ein Schulfach ist, das dem Kind schwerfällt. Wie das Lesen zusätzlich geübt werden kann, besprechen Sie am esten mit der Lehrerin.."
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Trierischer Volksfreund vom 28.06.2010

Die zweite Chance genutzt
Der Einsatz hat sich gelohnt: Junge Menschen haben sich mittels des Projekts "Hinführung zum nachträglichen Erwerb des Hauptschulabschlusses" (Hasa) eine Basis für das Berufsleben geschaffen und ihr Selbstbewusstsein aufgebaut.
Es war das letzte Mal: Die Bundesagentur hat Hasa gestrichen.

Trier. Während der regulären Schulzeit waren ihnen andere Dinge wichtiger, und sie verließen die Schule ohne Abschluss: "Ich konnte kein Deutsch", sagt Ali, der mittlerweile seit zweieinhalb Jahren in Trier lebt.
Sein Klassenkamerad Miloud berichtet von "vielen privaten Problemen", die ihn während seiner Schulzeit am Lernen gehindert und schließlich zum Schulabbruch geführt hätten. Und Yvonne hat zwei Kinder bekommen.
Jeder der 22 Teilnehmer des Projekts Hasa bringt seine individuelle Geschichte mit. "Wir konnten auf jeden Einzelnen eingehen, was sehr wichtig ist", betont Reinhold Spitzley, Geschäftsführer des Palais e.V.
Spagat zwischen Schule und Kindern schaffen
Ali etwa konnte innerhalb von Hasa an weiteren Deutschkursen teilnehmen, und auch Yvonne konnte den Spagat zwischen Schule und Kindern schaffen.
Hasa war eine Maßnahme des Palais e.V. in Kooperation mit der Arbeitsgemeinschaft (Arge) der Agentur für Arbeit der Stadt Trier.
Wochenweise im Wechsel drückten die Teilnehmer die Schulbank, sie erarbeiteten den Prüfungsstoff für die Abschlussprüfung vor Lehrern der Kurfürst-Balduin-Hauptschule, und sie machten Betriebspraktika und wurden beim Lösen von Problemen unterstützt. "Viele haben hier das erste Mal Durchhaltevermögen bewiesen", sagt Projektleiterin Sandra Grau. Wie geht es weiter? Vier Teilnehmer haben einen Ausbildungsplatz. Den anderen helfen sogenannte Azubi-Coachs des Palais e.V., den Einstieg ins Berufsleben zu schaffen.
Während der Zeugnisübergabe, zu der auch Bürgermeisterin Angelika Birk gekommen war, gab es neben viel Freude über den Erfolg auch einen Wermutstropfen: "Die Bundesagentur für Arbeit hat Maßnahmen wie Hasa gestrichen", sagt Spitzley. "Als gebe es diese Gruppe nicht!", schimpft er. Die Entscheider seien einfach zu weit weg vom Alltag der Betroffenen. "Aber unsere Gesellschaft kann es sich nicht leisten, diese Gruppe nicht zu integrieren", findet Spitzley.
Yvonne ist froh, dass sie dieses Mal noch teilnehmen konnte: Der Abschluss ist für sie nicht nur eine Eintrittskarte ins Berufsleben: "Jetzt kann ich meinen Kindern ein Vorbild sein", sagt die zweifache Mutter stolz.
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Trierischer Volksfreund vom 15.04.2010

Trierer Skaterhalle Mietvertrag verlängert
Trier Die freie Skater-Szene und der Jugendhilfeverein Palais e.V. dürfen die ehemalige Supermarkt-Halle in der Aachener Straße in Trier-West mindestens bis zum Jahresende nutzen. Das hat Oberbürgermeister Klaus Jensen der SPD-Fraktion mitgeteilt, die eine entsprechende Anfrage in der März-Stadtratssitzung gestellt hatte.
(woc) Skater und Jugendhilfeverein nutzen seit Mitte 2009 die Halle zum Training und für Berufs- und Kunstprojekte, der Nutzungsvertrag war allerdings Ende März ausgelaufen. Die Stadt hatte von Anfang an erklärt, die Immobilie nur solange zur Verfügung zu stellen, bis ein Käufer für das städtebaulich wichtige Gelände gefunden ist. Damit die Skater allerdings nicht täglich mit einer Kündigung rechnen müssen, wurde ihr Mietvertrag nun bis zum Jahresende verlängert. Gemeinsam mit der Verwaltung soll nun nach einer anderen geeigneten Halle Ausschau gehalten werden.
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Trierischer Volksfreund vom 13.04.2010

Mehrgenerationenhaus ohne Existenzsorgen
Deutschlandweit bangen Mehrgenerationenhäuser um ihre Zukunft. Auch für das Trierer "Haus der Familie" (Christophstraße 1) läuft 2011 die Förderung durch den Bund aus. Koordinator René Schaefer ist dennoch zuversichtlich: "Wir werden weiterarbeiten."
Trier. Mehrgenerationenhaus? Haus der Familie? Davon hat fast jeder Trierer schon mal gehört. Aber auf die Frage, wo diese Einrichtung zu finden ist, müssen die meisten passen. "Ein echtes Problem!", sagt Koordinator René Schaefer (35): "Die wenigsten Leute vermuten uns in der alten Reichsbahndirektion. Und wenn jemand vor der Tür steht, der uns noch nicht kennt, für den ist die Hemmschwelle ziemlich hoch." In der Tat wirkt der in den 1920er Jahren errichtete Komplex an der Ecke Christoph-/Deworastraße nicht sonderlich einladend. Er sieht von außen immer noch nach Amt und Büro aus und offenbart erst im Inneren seinen Reiz als Zentrum für alle Generationen.
2007 startete die damalige Familienministerin Ursula von der Leyen das Aktionsprogramm des Bundes zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Seither hat der Verein Nestwärme als Haupt-Träger der Trierer Einrichtung seine Angebote (Kinderkrippe mit flexibler Kinderbetreuung, integrative Krippe, Berufsberatung für Jugendliche) stark ausgebaut und das Projekt "Zeit schenken" ins Leben gerufen, bei dem Ehrenamtliche Familien im Alltag unterstützen. Hinzu kommen Angebote unter anderem der Partner Ehrenamtsagentur, der Selbsthilfe-Kontakt- und Informationsstelle Sekis sowie des Kinder- und Jugendhilfevereins Palais e. V. Heute belegen Vereine und Institutionen ein gutes Drittel der rund 10 000 Quadratmeter Nutzflächen im Ex-Reichsbahn-Komplex.
Auf insgesamt 200 000 Euro in fünf Jahren beläuft sich die Förderung durch den Bund; das Land steuerte, weil die Trierer Einrichtung auch als Haus der Familie fungiert, eine einmalige Starthilfe von 20 000 Euro bei. Im kommenden Jahr überweist Berlin letztmals Geld ans Trierer Mehrgenerationenhaus. Während sich viele andere der rund 500 Mehrgenerationenhäuser durch das Auslaufen der Bezuschussung in ihrem Fortbestand gefährdet sehen, zeigt sich René Schaefer überzeugt: "Wir werden weiterarbeiten. Vielleicht mit einem leicht reduzierten Programm. Unsere Zukunft beginnt erst."
Die Zuversicht ist nicht zuletzt in günstigen Rahmenbedingungen begründet. "Wir erheben in diesem Fall keine marktübliche Miete", bestätigt Peter Adrian (53), Vorstand der Triwo AG, die Triers größtes Bürogebäude (320 Räume) 2007 von der Bahn gekauft hat
Mit den Sonderkonditionen wolle man "die gute Idee des Mehrgenerationenhauses und das Engagement der Träger unterstützen". Nach jahrelangen Auseinandersetzungen mit der Denkmalpflege geht es nun endlich an den weiteren Ausbau. Spätestens Anfang 2011 wolle das Mehrgenerationenhaus ein Café im Erdgeschoss einrichten und damit eine "offene Anlauf- und Begegnungsstelle" schaffen, erklärt René Schaefer. Bis dahin dürfte sich der Komplex in einer freundlicheren Farbgebung präsentieren. Der jetzige graugrüne Verputz entspricht laut einem neuen Gutachten keineswegs dem Originalzustand. Somit dürfte das Denkmalamt keine Bedenken mehr haben gegen den Wunsch von Immobilien-Eigentümer Triwo, das Gebäude in einem wärmeren Beige-Ton zu streichen. Eine weitere optische Aufwertung steht bereits im kommenden Monat und quasi vor der Haustür an: Nach Komplett-Restaurierung und Umfeld-Neugestaltung soll der Balduinbrunnen am Samstag, 27. Mai, in Betrieb gehen.
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Trierischer Volksfreund vom 22.03.2010

Generationenkochbuch vorgestellt
Trier. Der Palais e.V. und das Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder haben in der Mayerschen Buchhandlung das Generationenkochbuch "Greta und Gaby" vorgestellt.

Im Rahmen eines generationsübergreifenden Projekts zwischen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V. und dem Seniorenzentrum der Barmherzigen Brüder Trier war das mehr als 80 Seiten starke und interessant bebilderte Kochbuch entstanden. Junge und alte Frauen verraten in dem Buch zum einen ihre Lieblingsrezepte, zum anderen gewähren sie dem Leser aber auch - und das ist das Besondere - einen sehr bewegenden Einblick in ihre Lebensgeschichte (der TV berichtete). Ergänzt wurde das Buch durch Beiträge von Trierer Prominenten wie Helmut Leiendecker, Thomas Kiessling, Weihbischof Robert Brahm oder Oberbürgermeister Klaus Jensen. Zur offiziellen Buchpräsentation sprach Gastredner Dieter Ferring (Université du Luxembourg). Zudem erzählte die 23-jährige Yvonne Neckel ihre Geschichte: Sie erfuhr als Kind wenig Fürsorge und Mütterlichkeit, pflegte ihre Mutter später dennoch.

  • Das Generationenkochbuch "Greta und Gaby" kann per E-Mail an generationenkochbuch    palais-ev.de oder unter Telefon 0651/700164 bestellt werden. Selbstabholer können es in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais e.V., Im Jakobsspitälchen 3, 54290 Trier, abholen.

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Trierischer Volksfreund vom 17.03.2010

Mit Taktik geht was
Jugendliche, die gerne tanzen und Musik hören, sich viel mit Video und Internet beschäftigen, sucht der Palais e.V. Für sein neues Projekt Taktik lädt der Verein am Montag Interessierte zu einem Schnupperkurs in die Skatehalle ein.
Trier. (red) Wer kreativ ist und Spaß am Gestalten hat, für den ist das Projekt Taktik des Palais e.V. genau das Richtige. Am Montag, 22. März, findet in der Skatehalle in Trier-West von 17.30 Uhr bis 19 Uhr ein Schnupper- und Vorbereitungsabend für das Projekt rund um Musik, Bewegung, Video und Internet statt. Das Team des Palais erarbeitet gemeinsam mit den Jugendlichen Choreographien, gründet eine Band, textet im Hip-Hop-Style, nimmt Lieder auf und begleitet all dies mit einer Videokamera. Über einen Blog im Internet wird alles dokumentiert, was die Jugendlichen erleben. Der neue Kurs wird im Rahmen des arbeitsmarktpolitischen Projektes Taktik - Treffpunkt für Aktivierung, Kommunikation, Training, Integration und Kultur angeboten. Das Projekt wird finanziert durch die Arge Stadt Trier, die Stadtverwaltung Trier, sowie das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und Mittel aus dem ESF-Bundesprogramm Xenos. Das Thema ist Integration und Vielfalt. Einstieg in die Kurse ist jederzeit möglich.

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Trierischer Volksfreund vom 15.03.2010

Skaten macht glücklich
"Skaten macht glücklich" ist das Credo unserer Gastautorin Julia Mock. Die vom Abriss bedrohte Skate-Halle in Trier-West ist ihr Mekka. Für den Trierischen Volksfreund hat sie das Lebensgefühl der jungen Leute in einer Reportage eingefangen.
Trier. Na, denkst du auch über die Reibung des Straßenbelags nach, während du über das Kopfsteinpflaster des Hauptmarkts schlenderst oder dein Spiegelbild auf den polierten Fliesen im Alleencenter entdeckst? Oder gehörst du zu denjenigen, die nicht wissen, wie es sich anfühlt, auf rollenden Brettern zu stehen? Und die nicht verstehen, warum man dafür ein schier unverhältnismäßig höheres Unfallrisiko in Kauf nimmt?
Dann bitteschön: Ich schwinge mich in mein buntes Schuhwerk und rutsche das Geländer im Treppenhaus herunter. Unten greife ich mir mein Rollbrett und cruise den Hausflur entlang. Skaten macht glücklich!
Ich gehe ihn mir mal angucken, den Tempel der Trierer Skate-Community. Ihr Mekka sozusagen. Denn die Skater kommen von überall her, aus Luxemburg, Daun, Bitburg und sogar dem Saarland. Dabei ist die Halle schon ein bisschen schwierig zu finden, wenn man keine Ortskenntnis besitzt. Aber die habe ich in dieser Stadt, obwohl ich mich verlaufen hatte, als Gott den Orientierungssinn vergab ...
Ihr lieben Ortsunkundigen: Fragt Busfahrer, die Google-Erde oder eure Navi-Tante nach der Aachener Straße in Trier-West. Ein etwas nach hinten versetztes, flaches weißes Gebäude, ein ehemaliger Edeka-Supermarkt, ist euer Ziel. Der monströse weiße Konstantin-Fuß am Eingang, den man auf ein maßstabsungetreues Skateboard montiert hat, hebt den Wiedererkennungswert.
Empfangen werdet ihr höchstwahrscheinlich wie ich an diesem Tag: von Helligkeit, viel Lärm und dem Gefühl, theoretisch jederzeit über den Haufen gefahren werden zu können. Das durchaus imposante, hölzerne "Boom!Bang!!!Crash!Krawll!" sollte euch nicht verunsichern.
Die Atmosphäre ist toll. Es wird fleißig probiert, abgeguckt, die Tricks verfeinert und immer wieder aufgestanden und neu Anlauf "geholt". Jeder macht sein Ding. Von überall erschallt Beifall, als bei einem der Rider endlich der "Crooked 180 Off" klappt. Auch auf den Couches hocken sie, mit roten Wangen und verschwitzten, abstehenden Haaren, die Zunge auf dem Boden, aber ein Lächeln im Gesicht.
Eintritt müssen Zuschauer nicht bezahlen. Zwei Euro für die rollende Schüler- und Studentenschaft und drei Euro für Erwachsene (am Wochenende je ein Euro mehr). So können wenigstens die laufenden Kosten für Strom, Wasser und Müllentsorgung für die Skateboardhalle, das "Projekt X", finanziert werden. Luxus ist anders.
Aber ich bin hier, um die Dynamik und Faszination dieses Projekts zu ergründen. Der einzige Snakeboarder schnallt seine Füße los und erzählt mir von seinem Skateurlaub in Amerika. Übernachtet hat Rainer "bei schönem Wetter auf der Halfpipe, bei schlechtem Wetter unter der Halfpipe." Die Sache mit dem Wetter ist der springende Punkt. Skaten und BMX fahren soll auch im Winter möglich sein - und das macht die Trierer Halle so notwendig. Um seinen Teil zum "Projekt X" beizutragen, sei er zu Baumärkten gegangen und habe um Materialspenden für die Möblierung mit Rampen, Rails, Jump-Box, Banks und Quarterpipe gebeten, erzählt Rainer. Die werden aufwendig selbst entworfen und gebaut. "Du kannst ganz groß reinschreiben, dass wir dem Axel Reichertz und Alex Schmitz für ihre Mühen danken!" Er weiß, welcher Freizeitfresser das "Projekt X" für die beiden Initiatoren ist.
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Internetportal hunderttausend.de vom 01.03.2010

Skaterhalle Trier: Vorerst kein Abriss
Der frühere Edekamarkt an der Aachener Straße steht voraussichtlich über den März hinaus für jugendliche BMX- und Skateboardfahrern zur Verfügung.
Trier (red/jek). Wie Baudezernetin Kaes-Torchiani mitteilte, gäbe es derzeit noch keine konkreten Anfragen für die künftige Nutzung des Areals. Derzeit läuft noch eine Nutzungsvereinbarung mit dem Palais e.V. auf unbestimmte Zeit, die erst ab April eine beiderseitige Kündigungsmöglichkeit vorsieht.
An einem Abriss des Gebäudes führe jedoch mittelfristig kein Weg vorbei, um das städtische Grundstück einer »wirtschaftlichen Nutzung« zuzuführen. Ein Abriss noch in diesem Jahr sei allerdings »eher unwahrscheinlich«, sagte Kaes-Torchiani.
Der ehemalige Lebensmittelmarkt in der Aachener Straße wird seit dem vergangenen Jahr vom Palais e.V. Als BMX- und Skatehalle genutzt. Unter dem dem Namen »Projekt X« hat sich die Halle in den zurück liegenden Wintermonaten rasch zu einem beliebten Treffpunkt der Szene entwickelt.
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Trierische Volksfreund vom 28.02.2010

Abenteuer in den Osterferien
Trier. (red) In den Osterferien können Kinder, Jugendliche und Familien bei den Erlebnis-Programmen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais im Waldseilgarten Trier an Felsen und in Wäldern viel erleben. Vom 29. März bis 1. April stehen bei der Erlebnisfreizeit "Alive-Klettern Spezial" Herausforderungen an Felswänden im Mittelpunkt. Teilnehmen können Jugendliche im Alter von zwölf bis 14 Jahren.
Nach Ostern, vom 6. bis 9. April, kommen Kinder von sechs bis zwölf Jahren während der Freizeit "Alive für Kids" auf ihre Kosten. Bei diesem Programm wird im Waldseilgarten geklettert, Geheimnisse in den Wäldern erforscht und das eigene "Waldrestaurant" eröffnet.

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Trierischer Volksfreund vom 25.02.2010

Skaterhalle: Abriss sobald Gelände verkauft ist
Trier Wie lange die freie Trierer Skater-Szene und der Jugendhilfeverein Palais noch die leer stehende Ex-Supermarkthalle in Trier-West für Sport sowie Berufs-, Kultur- und Sozial-Projekte nutzen dürfen, ist weiter offen. Auf die Fragen der SPD-Fraktion gab Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend keine konkreten Antworten.
Trier. Wie lange die freie Trierer Skater-Szene und der Jugendhilfeverein Palais noch die leer stehende Ex-Supermarkthalle in Trier-West für Sport sowie Berufs-, Kultur- und Sozial-Projekte nutzen dürfen, ist weiter offen. Auf die Fragen der SPD-Fraktion gab Baudezernentin Simone Kaes-Torchiani in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend keine konkreten Antworten.
(woc) Das Gelände rund um den ehemaligen Edeka-Markt in der Aachener Straße in Trier-West ist so wichtig für die positive Entwicklung des schwierigen Stadtteils, dass das Areal nicht lange brachliegen soll. Deshalb will Baudezernentin Kaes-Torchiani den Verkauf des Geländes ausschreiben, sobald der städtische Haushalt 2010 von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion genehmigt ist.
„Wie schnell wir dann einen passenden Investor finden, weiß ich nicht“, erklärte Kaes-Torchiani in der Stadtratssitzung am Donnerstagabend auf eine entsprechende Anfrage der SPD (der TV berichtete). Deswegen könne sie Skatern und dem Jugendhilfeverein Palais e.V. auch nicht fest zusagen, dass sie die Halle noch das gesamte Jahr 2010 nutzen dürfen. „Sobald das Gelände verkauft ist, wird die Halle wohl abgerissen“, erklärte die Baudezernentin.
Konkrete Anfragen für das Gelände lägen der Stadt allerdings noch nicht vor, ein Abriss noch in diesem Jahr sei daher eher unwahrscheinlich. „Bis zur Vergabe an einen potenziellen Käufer kann die Halle von der Skater-Szene genutzt werden, auf eine kurzfristige Kündigung des Nutzungsvertrags müssen sie sich allerdings einstellen.“
Dass die Stadt die Halle den Skatern und dem Palais e.V. nur für einen begrenzten Zeitraum überlassen kann, war von Anfang an klar. Weil das Projekt allerdings so gut angelaufen ist – wöchentlich nutzen Hunderte junge Leute die Halle – hat Kaes-Torchiani versprochen, sich zusammen mit der neuen Sport- und Sozialdezernentin Angelika Birk nach einer Alternative umzuschauen.
Ob man fündig werde, könne sie allerdings nicht versprechen. Um Kaes-Torchianis Stellungnahme mit eigenen Ohren zu hören, hatten rund 30 Skater mehr als zwei Stunden im Rathaussaal ausgeharrt.
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Trierischer Volksfreund vom 11.02.2010

Einbruch in Skaterhalle in Trier-West
Vier je 300 Euro teure BMX-Räder sind aus der Skaterhalle des Palais e. V. gestohlen worden. Die Mitarbeiter des Palais sind verärgert: Es ist bereits der zweite Diebstahl innerhalb weniger Wochen.
Trier-West. (ags) Vier BMX-Räder und eine Kasse mit 150 bis 200 Euro haben Unbekannte aus der Skaterhalle des Palais e.V. in der Aachener Straße gestohlen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Diebstahl zwischen Dienstag, 9. Februar, 17.30 Uhr, und Mittwoch, 10. Februar, 13.30 Uhr.
"Wir gehen davon aus, dass es in der Nacht passiert ist", sagt Palais-Pressesprecher Christian Botzet. Der Vorfall sei mehr als ärgerlich, zumal erst vor vier Wochen zwei BMX-Räder aus der Skaterhalle gestohlen worden seien. Er gehe davon aus, dass es sich in beiden Fällen um die gleichen Täter handelt. "Sie sind über ein gekipptes Toilettenfenster eingestiegen", erzählt er. Das Glasfenster des Büros, in dem die Räder, Skateboards und auch die Handkasse abgestellt seien, hätten die Täter wie schon beim vorangegangenen Einbruch komplett abmontiert.
Räder können vorerst nicht ersetzt werden
"Das Schlimme ist: Die Fahrräder waren Spenden. Wir können sie erst einmal nicht ersetzen", sagt der Pressesprecher. 300 Euro sei jedes der Räder wert. Die BMX-Kurse des Palais könnten daher vorerst nicht mehr stattfinden. Von ursprünglich zehn Fahrrädern seien nur noch vier übrig. Zurzeit prüfe die Versicherung, ob sie den Schaden bezahle. Dies sei jedoch fraglich, da es sich bei den Rädern um Spenden gehandelt habe. "Es ist traurig", sagt Botzet, "dass den Jugendlichen eine Möglichkeit genommen wurde, in einer sicheren Umgebung Spaß zu haben."

  • Die gestohlenen BMX-Räder haben einen dunkelroten Rahmen und hellblaue Gabeln. Zeugen, die Hinweise zu den Tätern geben können, werden gebeten, sich an die Kriminalinspektion Trier unter Telefon 0651/2019-253 oder 0651/9779-2290 zu wenden.

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Rathauszeitung vom 02.02.2010

Projekt X vor ungewisser Zukunft
Das Projekt X des Palais e. V. mit der Skate- und BMX-Halle als „Flaggschiff“ ist auf Anhieb ein Erfolg, steht aber vor einer ungewissen Zukunft. Der Mietvertrag im früheren Edeka (Aachener Straße) läuft Ende März aus. Sobald ein Investor ernsthaftes Interesse bekundet, muss die Halle geräumt werden. Langfristig könnte dort zum Beispiel hochwertige Wohnbebauung entstehen.
„Ich freue mich die ganze Woche über auf den Samstag, wenn ich wieder zum BMX-Fahren in die Halle kommen kann.“ Diese Aussage eines Jugendlichen ist durchaus repräsentativ für die Begeisterung vieler Altersgenossen, die sich regelmäßig in der früheren Edeka-Halle neben der Kunstakademie (Aachener Straße) treffen. Doch das Projekt X, so der offizielle Name, steht vor einer ungewissen Zukunft: Der Mietvertrag läuft nach Angaben von Reinhold Spitzley, Geschäftsführer des Trägers Palais e. V., Ende März aus. Meldet sich ein Investor, muss ein neues Domizil gesucht werden. Es ist aber durchaus möglich, dass die rund 1200 Quadratmeter große Halle zunächst weiter genutzt werden kann.
Letzte Woche tagte der Jugendhilfeausschuss in dem Gebäude, um sich vor Ort ein Bild zu machen. Jugendliche aus Palais-Projekten hatten einen kurzen Film gedreht, um in diesem Rahmen für ihr Projekt zu werben. Die Resonanz unter den Jugendlichen auf die Halle ist außerordentlich gut. Mehrere Hundert kommen regelmäßig vorbei, manche reisen sogar aus Luxemburg an. In den Ferien ist der Andrang besonders groß. Die Halle ist vor allem gedacht für Jugendliche der Skate- und BMX-Szene, die sich kaum für Angebote „klassischer“ Sportvereine interessieren und für die es bislang in Trier kaum einen Treffpunkt gab. Das gilt vor allem für die Wintersaison.
Ergänzend zu den festen Öffnungszeiten (dreimal unter der Woche sowie am Samstag) gibt es Anfängerkurse für Skatebaord und BMX-Räder, bei denen die Ausrüstung geliehen werden kann. Zwischendurch kommen auch schon mal ganze Schulklassen vorbei. Der besondere pädagogische Wert des Projekts liegt nach Einschätzung des Palais e. V. auch in der Tatsache, dass viele Jugendliche an der Herrichtung und Ausgestaltung der Halle mitgeholfen haben und sich daher für deren guten Gesamtzustand dauerhaft verantwortlich fühlen. Außerdem wurde durch diesen Arbeitseinsatz viel Geld gespart.
Das Projekt X ist nach Aussage von Spitzley viel mehr als eine reine Sporthalle, denn dort gibt es zusätzlich einen Berufsqualifizierungsbereich. Außerdem könnten langfristig Kulturprojekte integriert werden. Das Trierer Theater hat schon Interesse signalisiert, in diesem eher ungewohnten Ambiente ein Stück aufzuführen. Stadtjugendpflegerin Susanne Schmitz sprach in der Ausschuss-diskussion mit Blick auf das gesamte Projekt von einer „Win-Win“-Situation für alle Beteiligten. Davon würden längst nicht nur Jugendliche aus Trier-West profitieren.
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Trierischer Volksfreund vom 28.01.2010

Jung und Alt an einem Kochtopf
"Alt und Jung gemeinsam - wir bewegen was": So lautete das Ziel eines Projekts, das Trierer innen verschiedener Generationen zusammenbringen soll. Das Ergebnis ist ein Erlebniskochbuch mit dem Titel "Greta & Gaby. Geschichten und Gerichte Trierer Generationen". Es präsentiert auch Leibgerichte Trierer Prominenter.
Trier. "Die Generationen leben heute üblicherweise eher aneinander vorbei, als wechselseitig von ihren Kenntnissen und Erfahrungen zu profitieren", sagt die 23-jährige Yvonne Neckel. So gehe viel traditionelles Wissen verloren. Und umgekehrt liefen viele neue Entwicklungen an den Älteren vorbei. Diesem Trend wollen Bewohnerinnen des Seniorenzentrums der Barmherzigen Brüder und junge Mütter aus einem Projekt des Palais entgegenwirken.
So trafen sich die Frauen verschiedener Generationen mehrfach im Seniorenzentrum. "Bald wuchs der Wunsch der älteren und jüngeren Frauen, gemeinsam etwas Handfestes zu erarbeiten", erinnert sich die 86-jährige Else Hiesinger. Die Idee: Sie wollten das gemeinsam Erlebte dokumentieren und anderen Menschen zugänglich machen. Unterstützt wurden die Frauen von Pia Fusenig vom Palais und Ruth Haupenthal vom sozialbegleitenden Dienst des Seniorenzentrums. Heraus kam das Erlebniskochbuch "Greta & Gaby. Geschichten und Gerichte Trier er Generationen", in dem die Frauen zum einen ihre Lieblingsrezepte verraten und zum anderen dem Leser bewegende Einblicke in ihre Lebensgeschichte gewähren.
So erzählt Else Hiesinger in ihrer Lebensgeschichte von ihrer Liebe auf den ersten Blick und verrät, wie sie ihre Flädlesuppe zubereitet. Yvonne Neckel berichtet, dass ihr Sohn ihr einziger Halt war. Ihr Lieblingsrezept: Kirschkuchen. In dem mehr als 80 Seiten starken und bunt bebilderten Buch kommen aber auch bekannte Trierer Persönlichkeiten zu Wort. So mag Oberbürgermeister Klaus Jensen gerne Lauchsuppe. Und sein Vorgänger, Helmut Schröer, beschreibt die Zubereitung von Amrumer Pannfisch. Tenor Thomas Kiessling mag "Pollo con Mole Poblano", Helmut Leiendecker schmecken "Trierische Braotgrombern", James Marsh empfiehlt "Sushi" und Weihbischof Robert Brahm genießt gern "Spargelauflauf mit Kartoffeln und Hackfleisch".

  • Fazit: Das Buch ist ein Beweis dafür, dass junge und alte Menschen viele Gemeinsamkeiten haben. Es kostet 9,95 Euro und kann bestellt werden per E-Mail an generationenkochbuch    palais-ev.de oder unter Telefon 0651/700164. Vorgestellt wird das Buch am Donnerstag, 25. Feberuar, ab 20.15 Uhr in der Buchhandlung Mayersche Interbook am Kornmarkt in Trier.

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Trierischer Volksfreund vom 28.01.2010

Skater dürfen vorerst bleiben
Ende März könnten die Skater aus Trier und Umgebung ihre neue Heimat in Trier-West verlieren. Dann läuft ihr vorläufiger Mietvertrag für den ehemaligen Edeka-Markt aus.
Trier-West. (uq) Bessere Werbung geht kaum: Reinhold Spitzley, Geschäftsführer des Jugendhilfevereins Palais, hatte für die Sitzung des Jugendhilfe-Ausschusses einen Film im Gepäck. Einen Film, der aufzeigte, wie begeistert die BMX- und Skaterszene von der Halle in der Aachener Straße ist, wo sie seit Juli trainiert. Die Jugendlichen teilen sich unter dem Namen Projekt X das ehemalige Edeka-Gebäude mit dem Verein Palais.
Doch bald könnte es damit schon wieder vorbei sein: Sobald sich ein Investor für die Immobilie interessiert, müssen die Biker und Skater raus - so lautet die Abmachung mit dem städtischen Bauverwaltungsamt (der TV berichtete).
Ende März läuft der Mietvertrag vorerst aus. Die Stadt hatte dem Verein und den Hobby-Sportlern das Gebäude zur Nutzung überlassen.
Bislang ist nach Auskunft von Bürgermeister Georg Bernarding zwar noch kein ernstzunehmender Interessent in Sicht. "Die Szene ist sehr aktiv", berichtete der Palais-Chef. In der Woche skaten und biken in Trier-West etwa 40, am Wochenende 60 Jugendliche. Viele kommen auch aus dem Umland, einige sogar aus Luxemburg.
"Eine so gute Idee darf nicht sterben", argumentierte Spitzley. Ob die Jugendlichen dort bleiben dürften oder nicht - es müsse ein Raum für sie gefunden werden. Was sich nicht einfach gestalte, da die Adresse mit dem öffentlichen Nahverkehr gut erreichbar sein muss.
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Trierischer Volksfreund vom 14.01.2010

Messe zur beruflichen Orientierung
An Absolventen von Hauptschulen richtet sich eine Bewerbermesse des Vereins Palais am Freitag, 5. Februar, in Trier. Dort können sich Interessierte unter dem Motto "jung, motiviert, qualifiziert sucht ”¦" über berufliche Möglichkeiten informieren.

Trier. (red) Die Bewerbermesse für Hauptschul-Absolventen findet bereits zum zweiten Mal statt. Ausgerichtet wird sie vom Verein Palais am Freitag, 5. Februar, von 12 bis 16 Uhr in der Skate- und Werkhalle in der Aachener Straße 65. Die Messe steht unter der Schirmherrschaft von Wolfgang Leibe, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Trier.
Das Projekt "WissenWollenKönnen" ist eine Maßnahme der vertieften Berufsorientierung, finanziert durch die Bundesagentur für Arbeit und das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen. Der Palais e.V. bietet in diesem Rahmen bereits seit 2008 an Trierer Hauptschulen und an Hauptschulen der Region die "Vertiefte Berufsorientierung"` als AG für Schüler an. Die Teilnehmer der AG entdecken ihre Stärken und Interessen, lernen Berufe kennen und bereiten sich individuell auf den Bewerbungsprozess vor. Ziel ist es, gemeinsam mit den Schülern eine tragfähige und realistische berufliche Perspektive zu initiieren, die die Betroffenen im Anschluss an die Schulzeit verfolgen.
Außerdem präsentieren sich die Hauptschulabsolventinnen 2010 aus dem Projekt "WissenWollenKönnen" den ausbildenden Betrieben und Firmen der Region mit innovativen Bewerbungsideen.

  • Weitere Informationen: Kinder, Jugend und Familienhilfe Palais, Telefon 0651/41061.

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Aktuelles

»Hoch hinaus - Das Ferienspecial!«

Termine im Juli bis August 2017 im Waldseilgarten Trier.
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Hort offiziell eröffnet

40 neue Betreuungsplätze im Stadtteil Mariahof geschaffen.
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Beratungsstelle "Neue Chancen Trier"

Beratungsstelle Neue Chancen: Perspektivencafé am 07.06.2017
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»Flohmarkt des Jugendtreffs Südpol«

Samstag, 24. Juni 2017 (von 09:00 Uhr bis 17:00 Uhr) in Trier-Süd
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Wir suchen DICH!

Freier FSJ- bzw. BFD-Platz ab 01.08.17 zu vergeben!
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