Jahrgang 2007

Übersicht 2007

Trierischer Volksfreund vom 22.12.2007
Das Leben nach der Schule (Arbeit an Schulen / Vertiefte Berufsorientierung - "WissenWollenKönnen" / RidZ)
Amtsblatt Kreisverwaltung Bernkastel-Wittlich vom 12.11.2007
Im Kreis wird Schulsozialarbeit groß geschrieben (Arbeit an Schulen/Schulsozialarbeit/Erlebnispädagogik)
Trierischer Volksfreund vom 14.08.2007
Ein Bus voller Musik (Benefizveranstaltung/Konzert)
Trierischer Volksfreund vom 12.07.07
Mehr wagen, viel gewinnen
(Erlebnispädagogik)
Trierischer Volksfreund vom 09.07.2007
28 Meter in die Tiefe
Jahrgang 2007 (Erlebnispädagogik/Arbeit an Schulen/Schulsozialarbeit)
Rathauszeitung vom 03.07.2007
Klettern für mehr Selbstsicherheit (Erlebnispädagogik)
Trierischer Volksfreund vom 03.07.2007
Praxis zahlt sich aus
Jahrgang 2007 (Berufshilfe/Hauptschulprojekt)
Trierischer Volksfreund vom 01.07.2007
Show im Schatten des Doms
(Benefizveranstaltung/Konzert)
Trierischer Volksfreund vom 16.03.2007
Zwischen Unterricht und Jugendhilfe
(Arbeit an Schulen/Schulsozialarbeit)
Trierischer Volksfreund vom 15.02.2007
Swing und Show vorm Dom
(Benefizveranstaltung/Konzert)
Pressestelle des BMASGFF vom 01.02.2007
Dreyer und Schade stellen Projekt zur vertieften Berufsorientierung vor
(Berufshilfe/Vertiefte Berufsorientierung)

Trierischer Volksfreund vom 22.12.2007

Das Leben nach der Schule
Fähigkeiten fördern und Möglichkeiten bieten: Die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe bietet zwei Projekte zur Berufsorientierung für Schüler.
Trier. (red) Die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Palais startet zum 1. Januar zwei neue Projekte zur vertieften Berufsorientierung. Beide Projekte haben zum Ziel, das Wissen und die Berufswünsche junger Menschen mit bestehenden Ausbildungsmöglichkeiten in Einklang zu bringen. In enger Kooperation mit 15 Haupt- und Sonderschulen aus dem Stadtgebiet Trier sowie dem Kreis Trier-Saarburg richtet sich das Projekt "Wissen-Können-Wollen" darum an Schüler der siebten bis zehnten Klassen. Im Rahmen von schulübergreifenden Arbeitsgemeinschaften und unter Einbindung der Eltern werden die Jugendlichen, den Unterricht ergänzend, auf den Einstieg in den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet.
Das zweite Projekt ist ein Aufbaumodul zum von der Nikolaus-Koch-Stiftung prämierten Projekt gegen Schulverweigerung ("RidZ - Reintegration in die Zukunft"). Im Rahmen von "BO-Ridz" sollen Schüler der Jahrgangsstufen fünf bis neun, die mit dem "klassischen" schulischen Angebot kaum noch zu erreichen sind, gezielt gefördert werden.
Die Projekte sind vorerst bis Ende 2008 befristet und werden jeweils zu 50 Prozent aus Mitteln des Ministeriums für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen sowie der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit finanziert.

  • Weitere Infos zu den Projekten erhalten Interessierte beim Leiter des Palais, Reinhold Spitzley unter 0651/700161 oder per E-Mail an info    palais-ev.de.

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Amtsblatt Kreisverwaltung Bernkastel - Wittlich

Im Kreis wird Schulsozialarbeit groß geschrieben
Mit der Einstellung von zwei weiteren Sozialarbeiterinnen baut der Landkreis Bernkastel-Wittlich sein Angebot in der Schulsozialarbeit weiter aus.
So wurden zum 22. Oktober neben den bereits eingerichteten Stellen an der Dualen Oberschule Wittlich und den Hauptschulen Bernkastel-Kues, Traben-Trarbach, Morbach und Neumagen-Dhron auch an den Regionalen Schulen Salmtal und Manderscheid jeweils eine Stelle in der Schulsozialarbeit eingerichtet. Dabei wurden alle Projektstellen intensiv mit Schulleitung, Kollegium, dem Träger der Schulsozialarbeit, der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe  Palais  Trier   und
der Kreisverwaltung nach den konzeptionellen Leitlinien zur Schulsozialarbeit im Landkreis Bernkastel-Wittlich vorbereitet und eingerichtet. Begleitet werden die Projektstellen durch einen regelmäßig tagenden Beirat unter Beteiligung der Schulen, des Elternbeirats, des Projektträgers, des Schulträgers und der Kreisverwaltung.
Schulsozialarbeit ist im Landkreis Bernkastel-Wittlich mittlerweile seit vielen Jahren ein gängiges Angebot der Jugendhilfe in der Schule. Sie ermöglicht eine enge Kooperation der Unterstützungsangebote der Jugendhilfe und der Bildungsarbeit der Schulen. Ziel der Schulsozialarbeit ist, Schulen eine flankierende sozialpädagogische Unterstützung anzubieten. Schulsozialarbeit reagiert flexibel auf konkrete Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen, ist jedoch nicht an die Grenzen der Schule gebunden, sondern sie ist auch Ansprechpartner für Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern bei erzieherischen Fragen.
Durch ein integratives vernetztes Förderangebot zwischen Schule und Jugendhilfe soll den Schülerinnen und Schülern und ihren Familien eine Unterstützung in ihren unterschiedlichen individuellen Lebenslagen angeboten werden. Eine frühzeitige Erkennung und Bearbeitung von problematischen Entwicklungen soll dazu beitragen, die bisher vornehmlich außerschulisch geleisteten Erziehungs- und Förderhilfen in einem Kooperationsmodell zwischen Schule und Jugendhilfe zu vernetzen. Lehrerinnen und Lehrer können auf das sozialpädagogische Handlungswissen der Schulsozialarbeiterinnen und -arbeiter zurückgreifen, beispielsweise um Angebote zur Klassenintegration oder zur Gewaltprävention durchzuführen oder um den Umgang mit einzelnen Schülerinnen und Schülern zu reflektieren. Schulsozialarbeit ist auf enge Zusammenarbeit mit der Schule angelegt. Die Basis der Arbeit ist die Kooperation von Schulsozialarbeitern und Lehrern im Alltag. Die Schulsozialarbeit ist jeweils einer Schule zugeordnet. Die Schulsozialarbeiter sind fest in die Arbeit der Schule integriert, machen eigene Angebote wie zum Beispiel zum sozialen Lernen oder auch im Rahmen von Ganztagsschule. Ein großer Teil ihrer Arbeit besteht in der Beratung von Schüler, Eltern und Lehrern. Ein Schwerpunkt ist die präventive Arbeit.
Der Landkreis Bernkastel-Wittlich beteiligt sich an der Finanzierung der Projektstellen mit bis zu 15000 Euro je ganze Stelle, die Schulträger übernehmen die Sachkosten in einer Höhe von jährlich bis zu circa 2500 Euro. Die Förderung des Landes für Schulsozialarbeit an Hauptschulen beträgt 30600 Euro pro ganze Stelle pro Jahr.
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Trierischer Volksfreund vom 14.08.2007

Ein Bus voller Musik - Benefizkonzert der „Big Band der Bundeswehr“
TRIER, (red) 22 Vollblutmusiker und die Sängerin Bwalya lassen am Montag, 14. August bei einem Benefizkonzert zugunsten der Kinder- und Jugendhilfe Palais e.V. den Domfreihof vibrieren. Der TV präsentiert die „Big Band der Bundeswehr“. Der Eintritt ist frei.

Nach dem erfolgreichen Gastspiel im März 2005, mit einer ausverkauften Europahalle, gastiert die Big Band der Bundeswehr mit einem Sommer-Openair-Benefizkonzert erneut in Trier. Die Mosel-Stadt ist damit eine Station von über 70 Städten, die die Band während ihrer Deutschland-Tour bereiste. Insgesamt 18 Konzerte, unter anderem auch das in Trier, finden „Open Air“ statt. In der Römerstadt bietet am 14. August (ab 20.30 Uhr) der Domfreihof die passende Kulisse für das Musikprogramm.
Ob Presseball, Staatsbesuch, Benefizkonzert, Tanzgala, Ball des Sports, Kanzler- oder Bundespräsidentenfest - die Big Band der Bundeswehr sorgte bereits bei den diversen Anlässen für den passenden musikalischen Rahmen. Und auch die großen Fernsehsender, wie ARD, ZDF oder SAT l, laden das 1971 gegründete Orchester immer wieder gern in ihre Sendungen ein.
Die Ansicht des Bandleaders Michael Euler („Musik entsteht im Herzen“) hat ganz maßgeblich die musikalische Einstellung der Band beeinflusst und zeigt international Wirkung. Ob Moskau, New York, Oslo, Madrid, Tokio oder Berlin - in vielen Ländern der Erde war die Big Band bereits zu Gast und begeisterte die Zuschauer. Mit der Sängerin Bwalya - die bereits mit Weltstars wie Shirley Bassey oder Jennifer Rush gearbeitet hat - verfügt das Orchester über eine Vokalsolistin mit enormer stimmlicher Variationsfähigkeit. Dank Videoprojektionen auf Großleinwänden und einer spektakulären Lightshow wird dabei aus dem Ohren- auch ein Augenschmaus.
Das Besondere des Trierer Open-Airs sowie der restlichen 17 Auftritte unter freiem Himmel: Der Eintritt ist frei!
Statt Eintrittsgeldern werden in Trier Spendengelder für die Kinder- und Jugendhilfe Palais e.V. gesammelt. Deshalb werden beim Openair-Konzert am Montag, 14.August, auf dem Domfreihof nicht nur auf der Bühne große Persönlichkeiten anzutreffen sein. Prominente „Spendenpaten“, wie zum Beispiel Thomas Kiessling, Helmut Leiendecker oder Bill Marsh, werden sich unters Publikum mischen und dort fleißig Spenden sammeln.
ma/bre
Stichwort JUGENDHILFE:
Der Verein „Palais e.V.“ ist ein gemeinnütziger Träger der Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband. Die Arbeit des Vereins konzentriert sich seit mehr als 20 Jahren auf die Förderung der individuellen und sozialen Entwicklung junger Menschen. Hauptsächlich tätig ist der Palais e.V. in der Stadt und im Großraum Trier sowie im Kreis Bernkastel-Wittlich. Der Tätigkeitsschwerpunkt ist die Kinder- und Jugendhilfe. Darüber hinaus engagiert sich der Verein im Bereich soziale Dienste sowie im Sektor Jugendkultur und Kommunikation.
ma/bre
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Trierischer Volksfreund vom 12.07.07

Mehr wagen, viel gewinnen
Mehr erleben, mehr Sicherheit: Durch eine Spende des Rotary Gemeindiensts kann die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung "Palais" ihr erlebnispädagogisches Angebot ausbauen. Beispielsweise bei Schulklassen ist das besonders beliebt.
Trier. (fis) "Einen wichtigen Schritt zur Erweiterung unseres pädagogischen Angebotes" nannte Reinhold Spitzley, Geschäftsführer des "Palais", die Spende des Rotary Gemeindiensts über 5000 Euro. Damit wurden insgesamt 35 Helme sowie Sicherungsgurte zum Klettern erworben.
Die Nachfrage steigt
Aufgrund der gestiegenen Nachfrage an erlebnispädagogischen Maßnahmen seitens der Schulen und anderer sozialer Einrichtungen sind für den "Palais" Verein diese Ausrüstungsgegenstände eine willkommene Gabe.
"Als vor zwei Jahren das Kletterprojekt gestartet wurde, hatten wir gerade mal fünf Klassen, heute sind es über 60", erläuterte Mirko Kuhn, Leiter des erlebnispädagogischen Bereichs. Klettern und Aktivitäten an der mobilen Hochseilanlage des Palais sind aber nicht als reine Abenteuerveranstaltungen zu sehen. Soziale Verhaltensweisen zu erlernen, das Klassenklima zu verbessern und den Teamgeist zu stärken sind die erklärten Ziele dieses Projekts.
Die eigenen Stärken kennen lernen
Gerade die neu zusammengestellten fünften Klassen der Haupt- und Förderschulen machen von solchen Angeboten Gebrauch, zunehmend aber auch Klassen im Berufsgrundschul- und Berufsförderungsjahr.
Bei diesen Jugendlichen sollen erlebnispädagogische Elemente helfen, berufliche Schlüsselqualifikationen zu erwerben und mit einem durch Zusammenarbeit verbesserten Gruppenklima zur Gewaltprävention beizutragen.
Bisher mussten diese Angebote alle an mobilen Hochseilbrücken durchgeführt werden, doch der Verein "Palais" möchte in Zukunft eine andere Richtung einschlagen. Durch die Installation eines stationären Seilparcours im Bereich des Weißhauswaldes könnten dann mit fest installierten Niedrig- und Hochseilelementen gearbeitet werden. "Bisher", sagt Mirko Kuhn, "müssen wir immer zwei bis drei Stunden für Auf- und Abbau einplanen."
Auch Stadtjugendpflegerin Susanne Schmitz und Revierleiterin Bärbel Bendix halten eine solche Einrichtung für eine gute Ergänzung zum Haus des Waldes und den waldpädagogischen Angeboten im Weißhauswald. Bürgermeister Georg Bernarding äußerte sich in ähnlich: Für ihn könne eine solche Anlage den Standort attraktiver machen.
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Trierischer Volksfreund vom 09.07.2007

28 Meter in die Tiefe
Was tun, wenn ein "Spinnennetz" oder ein Holzbalken den Weg versperrt? Oder man von A nach B nur über ein gespanntes Seil kommt, man das Hindernis aber nicht alleine bewältigen kann? Vor diesen und anderen Problemen standen zwölf Schüler der Hauptschule Bernkastel-Kues bei ihrem erlebnispädagogischen Tag.

Bernkastel-Kues. (red) Organisiert und durchgeführt wurde dieser Tag von Mirko Kuhn vom Palais e. V. Trier. Begleitet wurde er von Schulsozialarbeiterin Nadine Werner und Streitschlichter-Projektleiterin Desiree Schell.
Schon im Schuljahr 2005/2006 wurden an der Hauptschule zehn Schüler zu Streitschlichtern ausgebildet. Ihre Aufgabe ist es, kleinere Streitereien und Konflikte unter den Schülern zu schlichten und gemeinsam eine Lösung zu finden. Auch im aktuellen Schuljahr befinden sich Schüler in der Streitschlichterausbildung.
Mit einem ganz besonderen Programm von Team- und Kooperationsspielen wurden die 14- bis 15-Jährigen vor die Herausforderung gestellt, nur gemeinsam die Aufgaben meistern zu können. Ein weiteres Ziel war das Zusammenwachsen beider Gruppen. Um die Aufgaben sinnvoll zu bewältigen, musste viel gesprochen, ausprobiert und Mut bewiesen werden. Der eine oder andere kam dadurch schnell an seine Grenzen.
Beim Abseilen sprechen sich die Schüler gegenseitig Mut zu
Nach einem kurzen Warm-up durch Team- und Kooperationsspiele auf dem Gelände der Jugendherberge ging es weiter durch den Wald. Der Weg wurde durch ein Spinnennetz (durch Seile gespanntes Hindernis) versperrt. Durch Strategie und gute Planung musste dieses Netz überwunden werden. Nach erfolgreichem Gelingen standen die Schüler schon wieder vor der nächsten Hürde. Alle Gruppenteilnehmer mussten über einen zwei Meter hohen Balken zwischen zwei Bäumen. Auch hier waren Zusammenhalt, Taktik und Kommunikation gefragt.
Gegen Ende des Weges fanden sich die Streitschlichter vor einem Seilparcours wieder. Sie mussten von Baum zu Baum über ein Seil balancieren, welches zirka einen Meter über dem Boden an den Baumstämmen befestigt war. Die Abstände zwischen den Bäumen wurden immer größer. Diese Aufgabe war im Alleingang nicht zu bewältigen. Kooperations- und Teamfähigkeit standen auch hier an erster Stelle.
Die letzte Station und somit der Höhepunkt des Tages war das Abseilen vom 28-Meter hohen Turm der Burg Landshut. Obwohl es bei dieser Aufgabe nicht um Teamfähigkeit oder Kooperation ging, sah man schon erste Erfolge des Tages: Die Schüler sprachen sich gegenseitig Mut zu und motivierten sich durch Applaus.
Die Streitschlichter konnten an diesem Tag ihre sozialen Kompetenzen erweitern und verbessern. Teamfähigkeit, Kommunikation und Kennenlernen der eigenen Grenzen helfen ihnen im Umgang mit Konflikten im Schulalltag und speziell in ihrer Arbeit im Streitschlichterbüro.
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Rathauszeitung vom 03.07.2007

Klettern für mehr Selbstsicherheit
Es geht um Teamwork und gegenseitiges Vertrauen. Aber es gehört auch eine gehörige Portion Mut dazu, sich auf die fünf Meter hohe Wackelbrücke zu wagen. Denn wie der Name schon sagt: es ist eine sehr wackelige Angelegenheit. Dank einer 5000-Euro-Spende des Rotary-Clubs wird das Projekt „Waldseilgarten“ im Weisshauswald ausgebaut. Die neue Schutzausrüstung, bestehend aus Helmen und Gurten, sichert mutige Kletterer.
Erlebnispädagogischer Ansatz
Das Projekt ist ein Bestandteil der erlebnispädagogischen Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe Palais. Sie richtet sich unter anderem an Schulverweigerer, wird aber auch zur Berufsorientierung eingesetzt. „Es geht darum, Grenzen auszutesten, Selbstsicherheit zu bekommen und den eigenen Horizont zu erweitern“, erklärte Mirko Kuhn, erlebnispädagogischer Leiter des Vereins. Auch sei es eine gute Möglichkeit für neu zusammengesetzte Klassen, sich kennenzulernen und Vertrauen aufzubauen. Bürgermeister Georg Bernarding freute sich über das Projekt, das wunderbar in das Konzept passe, den Weisshauswald als Naherholungsgebiet auszubauen. Auch Stadtjugendpflegerin Susanne Schmitz sah darin einen großen Gewinn für die Jugendarbeit. Professor Gerhard Robbers und Willi Decku vom Rotary-Club waren überzeugt, das Geld richtig angelegt zu haben. Der neunjährige Ali, der großen Mut bewies und sich als erster auf die wackeligen Bretter wagte, war begeistert: „Am liebsten würde ich gleich noch einmal über die Brücke klettern.“ Doch weitere Kletterer warteten schon ungeduldig, um die Wackelbrücke selbst auszutesten.
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Trierischer Volksfreund vom 03.07.2007

Praxis zahlt sich aus
Von unserer Mitarbeiterin Dorothee Quaré-Odenthal

Trier. "Die Kombination eines Ein-Euro-Jobs mit dem Nachholen des Hauptschulabschlusses hat gut zusammengewirkt", resümierte Reinhold Spitzley, Geschäftsführer von "Palais e.V.". Der Kurs sei beispielhaft für viele andere kooperative Projekte.
Er wurde in Zusammenarbeit mit der Geschwister-Scholl-Hauptschule und zahlreichen Trierer Betrieben durchgeführt, gefördert von der Arbeitsagentur Trier und dem Europäischen Sozialfonds.
Marita Wallrich, die Geschäftsführerin der Arbeitsagentur, die Pädagogen Ulrike Alf und Alexander Klein sowie Diplom-Psychologin Sandra Grau vom "Palais e.V." gratulierten den Teilnehmern ganz herzlich. Den Hauptschulabschluss schafften Kristina Adam, Kim Brachmann, Richard Dillmann, Jasmin Götten, Marco Hoppstätter, Manfred Kleber, Jennifer Kosake, Stefanie Lindenberg, Marc Micarelli, Tobias Moret, David Peters, Manuel Wehnes und Thorsten Schneider. Besonders gute Zeugnisse erhielten Patrick Graf und Günter Krings. "Jede Woche hatten sie 15 Stunden Unterricht und zehn Stunden Arbeit bei den Kooperationspartnern", erklärte Projektleiterin Sandra Grau. Die Vermittlungsquote habe sich gegenüber dem vergangenen Jahr deutlich verbessert. Zwei Jugendliche konnten aus den Praktika heraus bereits in Lehrstellen vermittelt werden.
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Trierischer Volksfreund vom 01.07.2007

Show im Schatten des Doms
Big Band der Bundeswehr beigeistert Tausende beim Open-Air-Konzert
Von unserem Mitarbeiter Karl Peter Jochem

Trier. "Bühne frei für Oberstleutnant Michael Euler und die Big Band der Bundeswehr", schallte es von den Mauern des ehrwürdigen Trierer Doms, und tausende begeisterte Fans klatschten sich angesichts der herbstlichen Temperaturen schon mal warm. Nach dem grandiosen Erfolg im Sommer 2006 gastierte das Orchester erneut mit einem Sommer-Openair-Benefizkonzert zu Gunsten des Kinder- und Jugendhilfe-Vereins "Palais" in Trier. Dass mit der Big Band der Bundeswehr eines der besten Show-Orchester Europas zum Sommer-Openair-Konzert auftrat, traf zumindest was die Darbietungen der 22 Musiker und der Sängerin Bwalya angeht zu.
Das Wetter erinnerte indes eher an ein Herbstkonzert. Trotzdem füllte sich der Domfreihof nach und nach mit rund 5000 Zuschauern. Denen heizten Bandleader Oberstleutnant Michael Euler, seine Musiker und Sängerin Bwalya kräftig ein. Spätestens als die quirlige Afrikanerin mit "Get on your feet" von Gloria Estefan über die Bühne wirbelte, reckten sich die Hände im Publikum gegen den zwischenzeitlich sogar wolkenlosen Himmel. Hits von Bert Kämpfert und Count Basie bis hin zu George Gershwin und Robbie Williams standen auf dem Programm. "Da ist einfach für jeden etwas dabei", sagte Moderator Thomas Ernst. Gespickt mit solistischen Einlagen der Musiker ließ Bandleader Thomas Euler keine Langeweile aufkommen. Dazwischen immer wieder Gesangseinlagen der Vokalsolistin Bwalya. Mit ihrer unglaublichen Stimmlage von den Höhen Aretha Franklins bis hin zu den sonoren Tönen einer Hildegard Knef begeisterte sie das Publikum ebenso wie die brillanten Licht- und pyrotechnischen Effekte.
"Hier passt einfach alles", meinte Claudia aus Konz, die auch bereitwillig ihren Spendenobolus entrichtete. Denn während die einen auf der Bühne für Stimmung sorgten, kümmerten sich die anderen um den Spendenfluss beim Publikum.
Als Spendensammler waren neben dem Schirmherrn Oberbürgermeister Klaus Jensen und weiterer politischer Prominenz auch die Künstler Mayque, Thomas Kiessling, Ferry Seidel und Helmut Leiendecker sowie die Weinköniginnen Katja Fehres und Ursula Bach und "Fischers Maathes" Helmut Haag unterwegs. Unterstützt wurden sie von Mitgliedern der Jugendorganisation des Rotary-Clubs. Schließlich galt es, neben dem Spaß auch eine anständige Spendensumme für "Palais e.V." einzufahren. Am Ende kamen rund 8500 Euro zusammen. "Ein super Ergebnis", freute sich Konzert-Organisator Christan Botzet, "damit haben wir den Erlös aus dem letzten Konzert ordentlich getoppt." Einen Volltreffer hatte Botzet auch mit der Zugabe gelandet. Die bestand nämlich aus einem Duett von Sängerin Bwalya mit Tenor Thomas Kiessling und einem Riesenjubel des Publikums. Damit dürfte zumindest aus Sicht des Vereins einer Neuauflage nichts im Wege stehen. Christian Botzet wäre auf jeden Fall wieder dabei, wenn es erneut hieße "Bühne frei für Oberstleutnant Michael Euler und die Big Band der Bundeswehr".
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Trierischer Volksfreund vom 16.03.2007

Zwischen Unterricht und Jugendhilfe
Von unserer Mitarbeiterin KATJA KRÄMER
TRIER. Für jede städtische Hauptschule einen Schulsozialarbeiter; Seit dem zweiten Schulhalbjahr 2006/2007 ist dies in Trier Realität und in Rheinland-Pfalz einmalig.

Steffi Schlegel, Volker Adrian und Klaus-Josef Scharding sind die neuen Schulsozialarbeiter des Kinder- und Jugendhilfe Palais e.V., die Schüler, Eltern und Lehrer unterstützen.  Detlef De Graff ist Triers dienstältester Schulsozialarbeiter.  Seit elf Jahren ist er in erster Linie "Anwalt" der Schüler und Schülerinnen der Kurfürst-Balduin-Hauptschule. Elternarbeit gehört zu seinen Aufgaben und er bietet Projekte an. So etwa "Soziale Trainings in Orientierungsstufen", in denen Kinder lernen, mit Konflikten umzugehen und miteinander zu kommunizieren und zu kooperieren. Prävention ist ein wichtiger Aspekt der Schulsozialarbeit und De Graffs Arbeit ergänzt das Tun der Lehrer. "Mein Vorteil ist, dass ich neutral bin, keine Noten gebe", sagt De Graff. Somit sei es leichter für ihn, das Vertrauen der Schüler und Schülerinnen zu gewinnen, um vielleicht an Probleme heranzukommen. "Und ich habe kurze Wege zur Jugendhilfe", betont De Graff.
Wie alle Trierer Schulsozialarbeiter arbeitet er in Trägerschaft der Kinder- und Jugendhilfe e.V. "Die Schulsozialarbeit des Palais' ist sehr erfolgreich und eine wichtige Einrichtung, um den Schülerinnen und Schülern eine Anlaufstelle bei Problemen zu bieten", lobt Ministerin Malu Dreyer. "Für die betreuten Jugendlichen – aber auch für die Gesellschaft – ist es enorm wichtig, dass Chancengleichheit besteht, um seinen Weg im Leben gehen zu können", betont sie. Diese Möglichkeit werde auch durch Schulsozialarbeit unterstützt. Aus diesem Grund hat das Land beschlossen, im Jahr 2007 die Schulsozialarbeit des Palais' finanziell zu fördern. In Zahlen: Von Seiten des Landes fließen 135 000 Euro und von Seiten der Stadt 120 000 Euro in diesem Jahr in die Schulsozialarbeit in Trier.
Junge Menschen nicht alleine lassen
"Eine Initiative des Landes, die fordert und fördert", sagt Ralf Frühauf, Pressesprecher der Stadt Trier. Die Kurfürst-Balduin-, die Geschwister-Scholl- und die Pestalozzi-Hauptschule sowie die Hauptschule Trier-Ehrang und die Medard-Schule kommen in den Genuss der Förderung. Drei weitere Schulsozialarbeiter haben zu Beginn des zweiten Schulhalbjahres ihre Arbeit aufgenommen: Steffi Schlegel ist neue Schulsozialarbeiterin an der Cusanus- Hauptschule Mariahof, Volker Adrian an der Hauptschule Zewen und Klaus-Josef Scharding an der Theodor-Heuss-Hauptschule in Trier-Nord.
"Trier hat damit als erste Stadt in Rheinland-Pfalz für alle staatlichen städtischen Hauptschulen und eine Förderschule einen Schulsozialarbeiter", sagt Ralf Frühauf. "Acht Schulsozialarbeiter arbeiten in Vollzeit, vier in Teilzeit", berichtet Palais-Geschäftsführer Reinhold Spitzley. Aus der Initiative des Landes dürften aber keine falschen Schlüsse gezogen werden, dass Trierer Schüler besonders "schlimm" seien, sondern man habe erkannt, dass Schulsozialarbeit sich bewährt. "Es ist wichtig, dass junge Menschen auf ihrem Weg nicht allein gelassen werden, sondern einen vertrauten und engagierten Ansprechpartner an ihrer Seite wissen", betont Malu Dreyer.
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Trierischer Volksfreund vom 15.02.2007

Swing und Show vorm Dom
DOROTHEE QUARÉ-ODENTHAL

TRIER. Ein großes Sommerereignis wirft seine Schatten voraus: Die Big-Band der Bundeswehr wird wieder auf dem Domfreihof gastieren. Im vergangenen Jahr lauschten 3500 begeisterte Zuschauer trotz strömenden Regens.
"Ich hab”™ beim Domstein gesessen und nicht viel gesehen – aber es war einfach gigantisch, supertoll!", schwärmt Helga Mergen-Heitger, die die Trierer Benefizkonzerte der Big-Band der Bundeswehr seit Jahren unterstützt. Im vergangenen August hatte die Band ein Openair-Konzert auf dem Domfreihof gegeben: "Die Zuschauer waren restlos begeistert." Am 28. Juni soll das "beste Show-Orchester Europas" wieder hier gastieren: 22 Vollblut-Musiker und die zierliche Sängerin Bwalya aus Sambia mit ihrer schönen Soul-Pop-Stimme.
Prominente sammeln Geld
Wer von der Big-Band der Bundeswehr Marschmusik erwartet, irrt gewaltig. Die teilweise an zivilen Hochschulen ausgebildeten Musiker bieten moderne Unterhaltungsmusik – Swing, Hits und Evergreens. "Da ist für jeden was dabei, ob 12 oder 70 Jahre alt!", sagt Band-Manager Thomas Ernst.
Der Spendenerlös des kostenlosen Konzerts wird dem Palais e.V. für Kinder-, Jugend- und Familienhilfe zugute kommen: dem Müttercafé, den Lernhilfegruppen und der Familienberatung gemeinsam mit dem Verein "Nestwärme", erklärt Leiter Reinhold Spitzley. Prominente wie Startenor Thomas Kiessling, Helmut Leiendecker und Meike Anlauff werden im Publikum Spenden sammeln. "Ich finde es ganz wichtig, dass wir zusammenarbeiten, denn zusammen sind wir stärker", sagt Thomas Kiessling. "Ich habe selten die Chance, mit einer Big-Band zusammenzuarbeiten, das macht mir einen Riesenspaß!"
Christian Botzet vom Palais ist im Organisationsteam für das Konzert. "Diese Openairs sind einfach Highlights", schwärmt er. Bereits vor Jahren sei er von Auftritten der Band begeistert gewesen. Manager Thomas Ernst verspricht: "Ein Showkonzert – das bedeutet Spannung!" Es werde geschnittene Videos, eine große Leinwand und eine Lichtshow geben.
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Pressestelle des BMASGFF vom 01.02.2007

Dreyer und Schade stellen Projekt zur vertieften Berufsorientierung vor
Junge Menschen im Berufswahlprozess zu unterstützen, ist Ziel der „Vertieften Berufsorientierung“, die Arbeitsministerin Malu Dreyer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, Otto-Werner Schade, heute in Mainz vorstellten. Land und Regionaldirektion fördern über 60 Projekte, die dieses Ziel umsetzen sollen. Insgesamt stehen dafür vier Millionen Euro bereit, die jeweils zur Hälfte vom Land und von der Regionaldirektion zur Verfügung gestellt werden. Bei der Auswahl der Projekte wird sowohl der regionale Bedarf berücksichtigt als auch auf eine möglichst flächendeckende Verteilung geachtet.
Die Projekte zielen darauf ab, dass sich die Jugendlichen frühzeitig mit ihren eigenen beruflichen Perspektiven befassen und sie eine möglichst umfassende Berufsortierung erhalten. Berufswunsch und Ausbildungsmöglichkeiten sollen miteinander in Einklang gebracht werden. „Viele Jugendliche haben zu wenige Kenntnisse, falsche Vorstellungen oder konzentrieren sich nur auf wenige Ausbildungsberufe“, so Dreyer und Schade. Die Projekte zielen darauf ab, die Begabungen und Fähigkeiten der Jugendlichen festzustellen, ihnen Kenntnisse über verschiedene Berufsbilder zu vermitteln und sie bei der Entscheidung zu unterstützen.
Besondere Zielgruppen der Projekte sind Jugendliche mit Unterstützungs- oder Informationsbedarf. Vor allem Jugendliche mit Migrationshintergrund, mit engem Berufswahlspektrum oder mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen oder Behinderungen sollen davon profitieren.
„Die Projekte unterstützen die Jugendlichen in einer entscheidenden Lebensphase, in der die Weichen für die weitere berufliche und damit auch persönliche Zukunft gestellt werden. Vorhandene Defizite können so besser aufgearbeitet und wichtige Informationen vermittelt werden. Damit werden die Chancen der Jugendlichen für einen Übergang in den Arbeitsmarkt deutlich verbessert, so Dreyer und Schade.
Reinhold Spitzley vom Palais Trier e.V. und Christoph Dommershausen vom Projekt „Jobfly“ in Koblenz stellten den Ansatz anhand praktischer Beispiele vor. Das Projekt in Trier richtet sich an 40 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 9, die mit dem schulischen Angebot kaum noch zu erreichen sind. Sie werden gezielt angesprochen, an verschiedene Berufsbilder herangeführt und mit Betrieben für ein Praktikum in Kontakt gebracht. Das Projekt „Jobfly“ richtet sich an Schülerinnen und Schüler aus schwierigen sozialen Verhältnissen, die kaum oder gar keine familiäre Unterstützung bei der Berufswahl bekommen. Mit ihnen werden individuell auf sie zugeschnittene Pläne erarbeitet. Auch die Eltern werden in das Projekt einbezogen. Kooperationspartner sind Schulen, Agentur für Arbeit und lokale Betriebe.
„Die vertiefte Berufsorientierung ist ein weiterer Baustein der präventiven Arbeitsmarktpolitik der Landesregierung für junge Menschen“, so die Ministerin. Sie ergänze die bereits laufenden Programme „Jobfux“, „Jugendscouts“,  „Berufsmentoren“, „Nachholen des Schulabschlusses“ und
„Fit für den Job“. Auch mit diesen Ansätzen sollen Jugendliche sehr frühzeitig erreicht werden, um sie nicht in die Arbeitslosigkeit abgleiten zu lassen.
Die Kooperation mit der rheinland-pfälzischen Landesregierung geht auf ein von der Bundesagentur für Arbeit im Herbst 2006 gestartetes Sonderprogramm zur Verbesserung der Ausbildungschancen junger Menschen zurück, für das allein in diesem Jahr bundesweit rund 220 Millionen Euro zur Verfügung stehen. „Mit der vertieften Berufsorientierung machen wir innerhalb dieses Programms in der Region nun den zweiten Schritt, nachdem die rheinland-pfälzischen Agenturen für Arbeit zuvor bereits im Herbst 2006 und in diesem Jahr insgesamt 1?300 zusätzliche außerbetriebliche Ausbildungsplätze vor allem für Jugendliche mit Migrationshintergrund und für so genannte Alt-Bewerber eingerichtet haben“, meinte Schade.
Die rheinland-pfälzischen Agenturen für Arbeit werden in diesem Jahr voraussichtlich rund 63 Millionen Euro in die Ausbildungsförderung investieren. Von berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahmen, außerbetrieblichen Ausbildungen und ausbildungsbegleitenden Hilfen profitieren annähernd 12?000 Jugendliche. Während diese Maßnahmen überwiegend darauf ausgerichtet sind, Fehlentwicklungen im Nachhinein zu korrigieren, sollen mit der „Vertieften Berufsorientierung“ präventiv Übergänge von der Schule in Ausbildung und Beruf verbessert werden.
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